CURRENTA und seine Ärzte

Diesmal im Arbeits-Gesund- und Umweltausschuss (AGU)

 

Bestellung von neuen Betriebsärzten

 

Der Arbeitsmediziner bzw. Betriebsarzt führt Maßnahmen aus zur Vorbeugung arbeitsbedingter Beschwerden und Erkrankungen (Prävention) bzw. deren Früherkennung. Behandelnd (therapeutisch) ist er im allgemeinen nur begrenzt tätig (z. B. bei Notfällen, Erster Hilfe).

Im Unterschied zu vielen anderen Arztgruppen benötigt er deshalb auch ein gutes Verständnis der Arbeitsprozesse und der sozialmedizinischen sowie sozialrechtlichen Grundlagen unseres Gesundheitssystems.

 

Die Aufgaben des Betriebsarztes sind insbesondere

  • Beratung von Arbeitgeber und Arbeitnehmern in allen Fragen des medizinischen Arbeitsschutzes
  • Unterstützung bei der Beurteilung der Arbeitsbedingungen (Gefährdungsbeurteilung)
  • Untersuchung und arbeitsmedizinische Beurteilung der Arbeitnehmer, Erfassung und Auswertung der Untersuchungsergebnisse
  • Beobachtung des Arbeitsschutzes im Betrieb, z.B. durch Begehung der Arbeitsstätten.

Der Betriebsarzt ist in erster Linie ein Berater. Er muss in engem und vertrauensvollem Kontakt mit dem Arbeitgeber, den Arbeitnehmern und den mit medizinischen Fragen beschäftigten Einrichtungen und Ärzten außerhalb des Betriebes stehen.

 

Wichtig ist auch die Kooperation mit der für den Betrieb zuständigen Fachkraft für Arbeitssicherheit. Der Betriebsarzt klärt in Absprache mit dem Unternehmer auch Fragen mit der zuständigen Berufsgenossenschaft oder der staatlichen Behörde (Gewerbeaufsicht bzw. Amt für Arbeitsschutz).

 

Nach § 80 Abs. 1 Nr. 9 soll die betriebliche Interessenvertretung Maßnahmen des Arbeitsschutzes fördern, also eine aktive Rolle spielen. Die zentrale Vorschrift, wonach Betriebsräte am betrieblichen Arbeitsschutz zu beteiligen sind, ist der § 87 Abs.1 Nr. 7 des BetrVG. Dadurch haben sie besondere Chancen, den betrieblichen Arbeitsschutz mitzugestalten.

 

Dies tun wir im Zusammenhang „Betriebsärzte“ dadurch, dass sie sich bei uns (im Ausschuß AGU) mit einem Beitrag über ihrem Arbeitsschwerpunkt vorstellen.

  • Wo liegen ihre Schwerpunkte als Facharzt ?
  • Warum eine Zusatzausbildung zum Arbeitsmediziner ?
  • Warum die Currenta ?

 Danach beschließt der AGU die Bestellung und teilt dies schriftlich der Leitung Gesundheitsschutz mit.


Arbeitsstättenverordnung

Behinderungsgerechte Gestaltung ergänzt

 

Die am 3. Dezember 2016 in Kraft getretene Änderung der Arbeitsschutzverordnung präzisiert die Pflichten zur behinderungsgerechten Arbeitsstättengestaltung.

 

Die Verordnung stellt jetzt klar, dass auch Pausen- und Bereitschaftsräume, Kantinen, Erste-Hilfe-Räume und Unterkünfte für Beschäftigte mit Behinderungen - falls diese im Betrieb beschäftigt sind - sicher und gesundheitsfördernd zu gestalten sind. Diese Gebäudeteile hatte die Verordnung bislang nicht ausdrücklich erwähnt.

Neu ist auch, dass ein Verstoß gegen diese Pflicht als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann.


Arbeitszeitmeldungen = Mitbestimmung

Der "Engelt & Arbeitszeitausschuss" als zuständiger Ausschuss für Arbeitszeitthemen hat eine einheitliche, nachvollziehbare und dokumentationssichere Vorgehensweise - für mitbestimmungsrelevante Meldungen - beschlossen.

 

Ab dem 01.04.2017 sollen ALLE Arbeitszeitmeldungen, die mitbestimmungspflichtig sind, an einen Gruppenpostkorb geschickt werden. Von dort aus werden die Anträge an die zuständigen BR’s weitergeleitet. Nach Genehmigung durch diesen, erfolgt die Rückmeldung an die Personalabteilung wieder über diesen Postkorb.

 

Die Dokumentation ist durch diesen Prozess deutlich einfacher und nachvollziehbarer. Es gibt eine zentrale Kontaktstelle für alle Anträge. Die Gefahr, dass Anträge aufgrund von Urlaub oder Krankheit nicht bearbeitet werden, wird deutlich reduziert.

 

Für weitere Informationen zu diesem Thema, könnt ihr Artur Oblong ansprechen.


Schichtsystem Abfallrechtswarte

Gemeinsam mit einem Kollegen und Fachmann zu Schichtsystemen aus der IGBCE, haben wir auf Grundlage der Vorgaben des Arbeitgebers zur Abfallrechtswarte, ein vorhandenes Schichtsystem der Currenta modifiziert.

 

Dieses haben wir dem Arbeitgeber zur Einführung vorgeschlagen. Nach Prüfung durch die Personalabteilung konnten wir uns in der Arbeitsgruppe Abfallrechtswarte auf dieses von uns vorgeschlagene Schichtsystem einigen.

 

Sowohl GBR als auch BR am Standort Leverkusen, der zuständig ist, haben diesem Schichtplan zugestimmt.

 

Für weitere Informationen zu diesem Thema, könnt ihr Artur Oblong ansprechen.


Umkleidezeit

Nachdem es beim Thema Umkleidezeit für den Bereich Security Management von Arbeitgeberseite die Ansage gab, dass die MA dieses Bereiches eigentlich keine Vergütung erhalten sollen, haben wir als IGBCE-Betriebsräte uns deutlich gegen diese Vorgehensweise ausgesprochen.

 

Einen Vorschlag des Personalabteilung für alle SEC-Mitarbeiter 300 € zu zahlen, haben wir ebenfalls abgelehnt und dies auch so an den GBR weitergeleitet.

Dort konnte die Verhandlungskommission erreichen, dass für das Jahr 2016 die Pauschale nach GBV ausgezahlt wird.

 

Wir werden die weitere Vorgehensweise, die ab 2017 gelten soll, nochmals in die Verhandlungskommission zur GBV „Umkleidezeit“ nehmen und dort abschließend regeln.

 

Für weitere Informationen zu diesem Thema, könnt ihr Artur Oblong ansprechen.


Unterstützung für alle - wissen was, wie, wann und wo ?

 Die GBR Kommission Leben und Arbeiten wird in diesem Jahr an allen Standorten einen Info-Tag zum Thema

 

Unterstützungsmöglichkeiten

 

anbieten.

 

Uns erreichen zunehmend Fragen zu allen möglichen Themen aus dem Bereich Leben und Arbeiten, daher haben wir uns entschlossen in diesem Jahr Info Tage an allen Standorten zu organisieren.

 

Welche Unterstützungsangebote und Möglichkeiten gibt es z.B. überhaupt ?

 

  • Die KiTa hat kurzfristig geschlossen, wie bekomme ich eine Unterbringung meines Kindes organisiert ?
  • Ein Familienmitglied ist schwer erkrankt, wo und wie bekomme ich Unterstützung ?
  • Ich habe Probleme einen zeitnahen Arzttermin zu bekommen.

An diesen Info-Tagen stehen nicht nur wir für Anfragen zur Verfügung, sondern auch Profis zu den verschiedensten Gebieten. So werden unter anderem auch Experten von famPlus, dem pme Familienservice und der pronova Kranken- und Pflegekasse vor Ort sein.

 

Die genauen Termine werden wir in Kürze veröffentlichen.


Arbeiten und Leben

Der BAVC (Arbeitgeberverband) und die IGBCE haben ein gemeinsames Papier zu dem Thema

Arbeiten und Leben in Balance

 

erarbeitet.

 

Dieses befasst sich in mehreren Themenbereichen mit der Frage

"Welche neuen Herausforderungen bringt uns die veränderte Arbeitswelt ?"

 

Die einzeln noch weiter auszugestaltenden Themen sind u.a.

  • Neue Anforderungen einer sich verändernden Arbeitswelt
  • Sozialpartner gestalten die neue Arbeitswelt
  • Akzeptanz partnerschaftlicher Lösungen
  • Führung - auch in Teilzeit
  • Neues Rollenverständnis erforderlich
  • Unverändertes geschlechtsspezifisches Berufswahlverhalten
  • Personalentwicklungskonzepte für alle Altersgruppen
  • Sozialpartner sind Multiplikatoren

Bei weiteren Fragen stehen wir euch zur Verfügung - die Betriebsräte der IGBCE.


Information der GBR-Kommission Leben und Arbeiten

Die GBV Zeit für Familie

ermöglicht eine finanzielle Unterstützung

für Eltern. Sie soll helfen

die Betreuung von nicht schulpflich-

tigen Kindern mit der täglichen

Arbeits- und Lebensgestaltung

besser zu vereinbaren. Sie

gilt rückwirkend zum 01.01.2016.

Die GBV gilt für Tectrion und

Currenta gleichermaßen es gibt

sie im Intranet oder bei den zuständigen Betriebsräten.

 

 

 

Die GBV Flexible Arbeitsformen - Telearbeit

und Mobiles Arbeiten

gilt bisher leider nur für Currenta, die Gespräche mit Tectrion laufen weiter.

Mit Abschluss der neuen Vereinbarung ermöglichen wir den Kolleginnen und Kollegen eine bessere Vereinbarkeit von privater Lebensführung und den beruflichen Anforderungen.

In der neuen GBV werden die schon bekannte Telearbeit als auch die neue Form Mobiles Arbeiten geregelt.

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Flyer GBR Familien 2016.pdf
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Flyer GBR Mobiles Arbeiten 2017.pdf
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Workshop der Vertrauensleute

Am 23. und 24. 11. fand unter fachkundiger Leitung ein Workshop für die (neuen) Vertrauensleute der CURRENTA statt.

 

Frei unter dem Motto "Ihr und Wir" standen folgende Grundsatzfragen zur Diskussion :

  • Welche Themen sind euch besonders wichtig ?
     
  • Wie kann der BR die Informationswege verbessern ?
     
  • Was läuft gut - was kann der BR verbessern ?
     
  • Als wichtige Themen wurden u.a. genannt : Arbeitsdichte, Entlohnung und Vorruhestand.
  • Die Verbesserung der Information könnte durch Präsenz in den Betrieben und Social Media erreicht werden.
  • Zusätzlich - quasi als Verbesserungspotential - wünscht man sich mehr Transparenz des Betriebsrates - sowohl zu Themen als auch zu den Organisationsstrukturen.

Die Veranstaltung war leider zu kurz - aber durchaus positiv bewertet - sie wird in 2017 wiederholt werden.


Stärkung des Betriebsrates bei Leiharbeit

Die Änderungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz werden wahrscheinlich zum 01.04.2017 in Kraft gesetzt.

 

Um zu verhindern, dass hier missbräuchlich mit den Arten der Verträge gespielt wird, sind wir als Betriebsräte über den Einsatz von Leiharbeitern und auch über die Werkverträge zu unterrichten.

 

Viele Änderungen beziehen sich auf Beschäftigungsfristen und die Angleichung der Arbeitsentgelte.

 

Mehr Informationen zu diesem Thema gibt es bei den Betriebsräten und auch direkt über den Gesetzestext.


Urlaubsansprüche für Pensionäre nunmehr geregelt

Tariflicher Urlaubsanspruch auch im Pensionsurlaub

 

Bereits zu Beginn diesen Jahres haben wir den Arbeitgeber darauf aufmerksam gemacht, dass die Vorgehensweise, den gesetzlichen/tarifvertraglichen Urlaub auf den Pensions­urlaub anzurechnen, nicht zulässig ist.

 

Mehrere Gerichtsurteile haben uns als GBR-Kommission Entgelt & Arbeitszeit dazu bewegt, den Arbeitgeber schlussendlich aufzufordern, die Anrechnung nicht mehr durchzuführen.

 

Der Grund für den Anspruch auf Urlaub im Pensionsurlaub rührt daher, dass der Pensionsurlaub eine betriebliche Freistellung ist. In den Urteilen, in denen es um diesen Urlaubsanspruch ging, war eine solche Freistellungsphase der Streitpunkt.

 

Was bedeutet dies jetzt für Kolleginnen und Kollegen, die in Zukunft noch Anspruch auf Pensionsurlaub haben ?

 

Gesetzlicher/tarifvertraglicher Urlaub ist vor Beginn des Pensionsurlaubes vollständig abzuwickeln. Ist dies nicht oder nur teilweise möglich, erfolgt grundsätzlich eine Abgeltung noch bestehender Resturlaubsansprüche zum Zeitpunkt der Beendigung des Arbeits­verhältnisses.

 

Für Mitarbeiter mit Pensionsurlaubs-Anspruch in 2016 haben wir seit September folgende Vorgehensweise abgesprochen :

  1. Mitarbeiter, die bereits pensioniert und somit aus dem Unternehmen ausgeschieden sind, erhalten keine nachträgliche Abgeltung der Urlaubsansprüche.

  2. Bei Mitarbeitern, die sich z.Zt. in Pensionsurlaub bzw. in der Passivphase der Altersteilzeit befinden, wird der Urlaub im Austrittsmonat abgegolten.

  3. Mitarbeiter, die in den nächsten Monaten ihren Pensionsurlaub antreten und aus betrieblichen Gründen ihren gesetzlichen/tarifvertraglichen Urlaubsanspruch nicht mehr in vollem Umfang abwickeln können, erfolgt die Abgeltung ebenfalls im Austrittsmonat.

In Zukunft gilt also :
Urlaub vor dem Pensionsurlaub nehmen !

 

Sollte der Pensionsurlaub über den Jahreswechsel hinweg dauern, so kann nur der Urlaub aus dem Jahr, in dem der Pensionsurlaub beginnt, auch als Freizeit gewährt werden. Der anteilige Urlaubsanspruch aus dem Jahr, in dem der Pensionsurlaub endet und man das Unternehmen verlässt, wird im letzten Monat mit dem Entgelt ausbezahlt.

 

Diese Vorgehensweise ist notwendig, da ein Urlaubsanspruch erst zu Jahresanfang entsteht bzw. beginnt und der anteilige Urlaub nicht im Vorjahr genommen werden kann.

 

Artur Oblong

Sprecher GBR-Kommission E&A


Starke Jugend - Top Wahlbeteiligung

 Am 15. und 16.11.2016 fand am Standort Leverkusen die Wahl der Jugend- und Auszubildendenvertretung statt.

 

Insgesamt haben sich 15 hochmotivierte Kandidaten zur Wahl gestellt und gemeinsam mit dem Wahlvorstand und den Wahlhelfern eine Wahlbeteiligung von satten 64,14% erreicht.

 

Damit wurde das Rekordergebnis von 2014 noch einmal übertroffen.

 

Der Betriebsrat dankt allen Mitgliedern des Wahlvorstandes, den Wahlhelfern und wünscht der neuen Jugend- und Auszubildendenvertretung viel Erfolg bei ihrer Arbeit in den nächsten zwei Jahren.

 

Auf eine gute Zusammenarbeit !


... und "schwupps" weg ist er ...

... der Bildungsurlaub 2016.

 

Also aufpassen und übertragen lassen.

 

Wie, Wo und bei Wem - dabei helfen euch die Betriebsräte der IGBCE.

 

Beschäftigte haben in NRW einen rechtlichen Anspruch auf Bildungsurlaub. Das Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW (AWbG) regelt den Bildungsurlaub. Berechtigt ist, wer mindestens sechs Monate in einem Betrieb beschäftigt ist. Der Rechtsanspruch gilt aber nur, wenn der Betrieb mindestens zehn Beschäftigte hat. Der Bildungsurlaub umfasst bis zu fünf Tage im Jahr.

 

Während des Bildungsurlaubs werden Beschäftigte vom ihrem Arbeitgeber freigestellt, bekommen aber das Gehalt voll weitergezahlt. Die Kosten für eine Bildungsurlaub-Veranstaltung zahlen die Beschäftigten selbst.

Für ihre Mitglieder übernimmt die IG BCE die Seminarkosten inklusive Unterkunft und Verpflegung sowie die Kosten für die An- und Abreise.

 

Nichtmitglieder können gegen Erstattung der Kosten an den Veranstaltungen teilnehmen.

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Übertragung von Bildungsurlaub ins Folge
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Broschuere_Bildungsurlaub.pdf
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Häusliche "Ostblock-Pflege" ?

Pflege zu Hause - für viele eine echte Alternative ?!

Aber wie sehen die Randbedingungen aus - wie sind die finanzielen Belastungen und stehen die Betreuer die Situation alleine durch.

Eine Möglichkeit der Hilfe kann die "Pflegekraft aus dem Ostblock" sein. Allerdings sind da viele "offene" Fragen.

 

Sprachbarrieren? Arbeitszeitgesetze? Aufenthaltserlaubnisse? Voraussetzungen? Mobilität? Kosten und Versicherungen? usw.

 

Pauschal sind diese Fragen nicht zu beantworten - aber es gibt durchaus Pflegedienste, welche sich auf genau diese Lösung spezialisiert haben.

Nähere Auskunft und Hilfestellung zum Thema "24 Stunden Pflege durch osteuropäischen Haushaltshilfen" erhalten sie bei famPLUS.

 

Die Beratung ist für Currenta und Tectrion Beschäftigte kostenfrei.

 

Anmeldung auf der Internetseite www.famplus.de mit der dienstlichen eMail Adresse.


Top Themen BR

Mit diesen Themenbereichen befasst sich der Betriebsrat zur Zeit - weitere Infos auf Nachfrage

  • Datenschutzrichtlinie
  • Bildung 2020
  • Azubi-Feedback
  • Flexi-Teilzeit
  • Gefährdungsbeurteilung "Psychische Belastung"
  • Unterweisungstool "SAM"
  • Eingliederungsteam
  • SAP-Berechtigungskonzepte
  • Mobiles Arbeiten
  • .....

Kamera - Dschungel

 “Der Ausschuss muss sich mit immer mehr Anträgen zu Kamerasystemen befassen.“ so Burkhard Broch (Sprecher Ausschuss „Neue Technologien“) und alle Systeme müssen – trotz bestehender GBV – einzeln begutachtet werden. Viele Systeme unterstützen oder ersetzen alte Technologien und einige Kameras werden einfach nicht gemeldet.

 

Was für den Betriebsrat „viel Arbeit“ ist – ist für den Mitarbeiter allerdings ein hohes Maß an Schutz und Sicherheit.

 

In diesem Sinne machen wir mal wieder „Gute Arbeit !“ ...
eure IGBCE-Betriebsräte.


"Starke" Sicherheitsbeauftragte

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

Der Betriebsrat hat es geschafft, die Stellung der Sicherheitsbeauftragten bei CURRENTA erheblich zu stärken. 

Das war eine Aufgabe, die sich der Betriebsrat mit der CURRENTA im Rahmen des Sicherheitsprogrammes für dieses Jahr vorgenommen hat. 

Die/Der Sicherheitsbeauftragte, eine Aufgabe, die bei Currenta nicht immer klar geregelt war. Ein Amt, dem nicht immer die Zeit gegeben wurde, wo es nicht immer eine richtige Ernennung gab, Fortbildung nicht als nötig empfunden wurde und deshalb nicht vorgesehen war. 

Der Respekt ggü. den Kolleginnen und Kollegen Sicherheitsbeauftragten und ihrem Engagement für mehr Sicherheit, hielt sich in Grenzen. Und dieses sowohl bei den Kollegen als auch den Vorgesetzten. 

Deshalb hat der Betriebsrat keine Möglichkeit ausgelassen und intervenierte wo es nur ging. Ein klareres Bild der Aufgaben des Sicherheitsbeauftragten musste gestaltet werden.  

Es freut uns, dass dieses nun gelungen ist. In der neuen Form, die über das Intranet kommuniziert wurde, finden wir unsere Anregungen und Gestaltungsansätze wieder.  

Hiermit ist es uns hoffentlich gelungen, gemeinsam mit dem Arbeitgeber, eine Lösung zu finden den Kolleginnen und Kollegen, die diese Aufgaben übernommen haben, die notwendige Anerkennung zu verschaffen. 

Weiteres ist im Intranet der Currenta zu finden: 

http://currenta.cnb/aktuell/items/2016-07-05-sicherheitsbeauftragtestaerken.html 


Tarife / Chemie

Erhöhung in zwei Stufen :
3,0 und 2,3 Prozent

 

Nach einem zweitägigen Verhandlungsmarathon haben IG BCE und Chemie-Arbeitgeber am 23. Juni in Lahnstein den Tarifabschluss 2016 unter Dach und Fach gebracht. Die Entgelte der 550.000 Beschäftigten steigen um insgesamt 5,3 Prozent. Im ersten Schritt erfolgt eine Anhebung um 3,0 Prozent, nach 13 Monaten eine weitere Erhöhung um 2,3 Prozent. Außerdem haben die Chemie-Tarifparteien das Vertragswerk „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“ weiter entwickelt und ausgebaut.

IG BCE-Vorsitzender Michael Vassiliadis: „Mit diesem Abschluss sorgen wir wieder für eine gute und stabile Einkommensentwicklung. Die Beschäftigten haben teil am Erfolg der chemischen Industrie. Unsere hohe Tarifbindung in der Branche gewährleistet, dass die Entgelterhöhungen auch bei allen ankommen.“

IG-BCE-Verhandlungsführer Peter Hausmann: „Wir haben einen guten Kompromiss erzielt, das Ergebnis entspricht der Lage in der chemischen Industrie. Die Prozentzahlen können sich auch im Branchenvergleich sehen lassen. In der Ausbildung werden die Standards quantitativ gehalten und qualitativ weiter ausgebaut. Mit dem ‚Pre-Start‘-Programm erschließen wir Neuland.“

Der Abschluss im Einzelnen:

  • Die Entgelte und Ausbildungsvergütungen steigen um 3,0 Prozent, nach 13 Monaten erfolgt eine weitere Erhöhung um 2,3 Prozent.
  • Die Laufzeiten der Chemie-Verträge beginnen regional unterschiedlich. In den Tarifbezirken Nordrhein, Rheinland-Pfalz und Hessen erfolgt die Erhöhung zum 1. August; Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Westfalen folgen zum 1. September; Saarland und Nordost zum 1. Oktober. Die Gesamtlaufzeit beträgt 24 Monate.
  • Für Betriebe in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gelten Sonderregelungen. Hier ist eine Verschiebung der Entgelterhöhungen jeweils um maximal zwei Monate möglich.
  • IG BCE und Chemie-Arbeitgeber haben das Vertragswerk „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“ weiterentwickelt und ausgebaut. Die Tarifparteien wollen das erreichte hohe Ausbildungsniveau auch künftig beibehalten. Vor dem Hintergrund rückläufiger Schulabgängerzahlen und dem Trend zur akademischen Bildung sind zusätzliche Anstrengungen in der betrieblichen Ausbildung erforderlich. Gewerkschaftliches Ziel bleibt, dass für übernommene Ausgebildete die unbefristete Einstellung zum Normalfall wird.

Zur Analyse der Ausbildungs- und Übernahmesituation sind auf regionaler und Bundesebene paritätisch besetzte Runde Tische eingerichtet. IG BCE und Chemie-Arbeitgeber haben diese Gremien mit mehr Kompetenzen ausgestattet.

Unter dem Titel „Pre-Start“ legen Gewerkschaft und Chemie-Arbeitgeber ein neues Projekt zur Integration junger Menschen in die Arbeitswelt auf. Zielgruppe sind Jugendliche mit erheblichen sprachlichen oder schulischen Defiziten. Sie sollen in mehrmonatigen Kursen für eine Teilnahme an den bereits laufenden „Start“-Programmen vorbereitet werden. Hier werden junge Menschen gefördert, denen Voraussetzungen für eine Berufsausbildung fehlen. Konkret geht es um eine einjährige berufspraktische Vorbereitung.

Ansprechpartner:
Christian Hülsmeier, Tel. 0151 14 27 01 10
Michael Denecke, Tel. 0173 60 80 426


Datenverbrauch

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

Warum erhaltet ihr diese Info ? 

Inzwischen hat sich gezeigt, dass der kalkulierte mobile Datenverbrauch unserer Smartphones bei Currenta und Tectrion die kalkulierten 300 Megabyte pro Monat pro Nutzer übersteigt. Bitte beachtet dringend im Umgang mit euren Geräten (Handys und Datenkarten) die folgenden Tipps, um das Mobilfunk-Datenkontingent zu schonen und mögliche Mehrkosten zu vermeiden.  

• Verbindet euer Smartphone beim Aufenthalt in CHEMPARK-Gebäuden mit dem WLAN „Multinet“. Generiert im Intranet (hier) eure Zugangsdaten. Die bebilderte Anleitung erläutert, wie es geht.

• Nutzt an öffentlichen Plätzen (Hotels, Bahnhöfe, Innenstädte, Restaurants) und in privaten Haushalten (falls diese über eine Flatrate verfügen) so häufig es geht WLAN.

• Verzichtet unterwegs auf datenhungrige Onlinedienste wie Videostreaming und App-Updates.

• Ladet die kostenlose App „Vodafone Usage Manager“ aus den App-Stores herunter, um damit euren persönlichen Datenverbrauch im Blick zu halten.

Weiter gibt es die Möglichkeit, an den Geräten das Datenvolumen zu beschränken. 

Eine Einzelprüfung von Geräten ist derzeit nicht vorgesehen. 

Möchtet Ihr mehr erfahren?  Lest  in LOGIN 02/2016 die Artikel „Bewusster Umgang mit mobilen Daten spart Kosten“ sowie „Die größten Datenräuber auf dem Smartphone“.  

Bei Rückfragen stehen die Kollegen des Betriebsrates zur Verfügung. 


Demo II


"Heiße" Tarifverhandlungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
geht nun in die heiße Phase mit dem Start der ersten regionalen Tarifverhandlung in Nordrhein.
Nachdem uns die Arbeitgeberseite bereits auf unsere Forderungsempfehlung ein klares „Nein“
entgegengebracht hat, sind wir nun alle gefordert ihnen zu zeigen, dass wir es durchaus ernst
meinen.
Die Arbeitgeber haben unser Empfehlung von November als „Wunschkonzert“ abgetan.
Nun wollen wir ihnen zeigen, dass es kein Wunschkonzert, sondern eine Symphonie ist.
Wir rufen euch dazu auf, am 26. Januar um 08:45 Uhr am Airporthotel Van der Valk (Am Hülserhof
57, 40472 Düsseldorf unsere Symphonie zu unterstützen.
Wir werden die einzelnen Arbeitgeber beim Eintreffen durch ein Spalier von unseren Leuten laufen/
fahren lassen. Dazu wird ein Musiker unsere Forderung musikalisch wiedergeben.
Ebenso ist es erwünscht, dass jeder noch ein Musikinstrument mitbringt. Unabhängig davon, ob man
dies bespielen kann.
Die Aktion endet um 10:00 Uhr mit Beginn der Vorbesprechungen.
Für ausreichend wärmende Verpflegung ist gesorgt.
Um unsere ganze Stärke zu zeigen, müssen wir dort in großem Umfang vertreten sein.
Also, seid auch ihr dabei, um eurer Forderung nach einer spürbaren Entgelterhöhung Ausdruck