Starke Gewerkschaft - starke Mitglieder !

Der Tarifabschluss im Einzelnen

Die Entgelte steigen um 3,6 Prozent bei einer Laufzeit von 15 Monaten. In Tarifbezirken, wo die Tarifverträge bereits im Sommer ausgelaufen waren, gibt es zusätzlich Einmalzahlungen von 280 Euro (für Auszubildende 80 Euro).

 

Das Urlaubsgeld verdoppelt sich auf 1.200 Euro für Vollzeitbeschäftigte und 1.320 Euro für Schichtarbeiter. Von der Vereinbarung profitieren die unteren Lohngruppen überdurchschnittlich, das Plus liegt hier bei bis zu 1,8 Prozent. Das Urlaubsgeld wird in der chemischen Industrie zusätzlich zur Jahresleistung (95 Prozent des monatlichen Tarifentgelts) gezahlt. Auszubildende erhalten beim Urlaubsgeld einen satten Aufschlag von gut 250 Euro auf 700 Euro. Gleichzeitig steigen ihre Ausbildungsvergütungen im ersten und zweiten Ausbildungsjahr um 9 Prozent, im dritten und vierten Ausbildungsjahr um 6 Prozent.


Beide Seiten vereinbaren in einer "Roadmap Arbeit 4.0" verbindliche Absprachen zur kommenden Tarifrunde, mit denen die Branche als Arbeitgeber attraktiver wird. Dazu gehört die Schaffung von Instrumenten, die Arbeitnehmern mehr Arbeitszeitsouveränität und variablere Arbeitszeiten ermöglichen. Die Umsetzung soll durch Betriebsvereinbarungen erfolgen, wobei die Betriebsparteien auf Basis einer qualifizierten Personalbedarfsplanung sicherstellen, dass das erforderliche Arbeitsvolumen erreicht wird. Zudem sollen die Qualifizierungsangebote für die Beschäftigten mit Blick auf Digitalisierung und Wandel der Arbeitswelt verbessert werden. Dazu soll der Unterstützungsverein der chemischen Industrie (UCI), eine gemeinsame Einrichtung beider Parteien, ein entsprechendes Förderprogramm auflegen.


CuTe´s "Glosse"

"Zurück in die Zukunft"

 

Die Akten dokumentieren aber auch Arbeitskämpfe wie den letzten bedeutenden Streik in der Chemiebranche 1971, der als Wendepunkt von einer konfrontativen Haltung der Arbeitgeber hin zur Entwicklung eines gemeinsamen sozialpartnerschaftlichen Modells gilt.


Ohne "Murren und Knurren" ?!


Tarifkommission "Live"


Jetzt müssen wir raus vors Tor !


CuTe´s "Glosse"

Heisst es

"Lehmschicht" oder "Lähmschicht" ?

 

Egal, beides lässt die Klarheit nicht durch.


Top Themen BR

Mit diesen Themenbereichen befasst sich der Betriebsrat zur Zeit - weitere Infos auf Nachfrage

 

  • JA- und Betriebsversammlung CUR / TEC
  • Anpasssungen der Ausschussbezeichnungen
  • Wahlorganisation Jugend- und Auszubildendenvertretung 2018
  • Arbeitszeiterhöhung für Schicht-Mitarbeiter (Teil-/Vollzeit)
  • Kamerainstallationen
  • Automatisierung des Kurzfristhandels
  • Rahmenbedingungen für Schichtarbeit "Abfallrechtliche Kontrolle"
  • GBV "Gemeinschaftsverpflegung"
  • Umschichtung Demografiebeitrag - hier TEC
  • Betriebliche Richtbeispiele
  • Fuhrpark TEC
  • Ertragsabhängige Zahlungen

BR "CuTe" meldet sich zu Wort !

Hallo ich bin "CuTe" der neue virtuelle Betriebsrat der Currenta und der Tectrion.

 

Ich schwebe quasi über den Dingen und manchmal sehe ich mir Dinge ganz genau an.

 

Und dann werde ich hier meine "Erkenntnisse" niederschreiben. Verbindungen zu Situationen oder Personen der CUR/TEC sind nie gewollt und wenn dann rein zufällig.

 

Ich freue mich auf eure Reaktionen !

 

Euer BR-CuTe


A59: Einschränkungen im Kreuz Leverkusen-West

Leverkusen/Köln (straßen.nrw).

 

Ab kommenden Donnerstag (9.8.) bis voraussichtlich Ende August ist im Autobahnkreuz Leverkusen-West die Verbindung von der A59 aus Düsseldorf auf die Verteilerfahrbahn zur A1 nur noch einstreifig befahrbar.

 

An einem der Bauwerke im Autobahnkreuz Leverkusen-West werden in diesem Zeitraum Spundwände für ein neues Brückenfundament in den Boden gerammt. Diese Arbeiten finden außerhalb der Altablagerung "Dhünnaue" statt.

 

Ab kommende Woche Donnerstagabend (16.8.) um 20 Uhr bis Montagmorgen (20.8.) um 5 Uhr wird die A59 zwischen den Autobahnkreuzen Monheim-Süd und Leverkusen-West in Fahrtrichtung Leverkusen voll gesperrt.

In diesem Zeitraum wird die derzeit gesperrte Brücke der Ausfahrt nach Leverkusen abgebrochen. Dazu muss aus Sicherheitsgründen der Verkehr unterbrochen werden.

Eine Umleitung ab dem Autobahnkreuz Monheim-Süd über die A542 und die A3 wird ausgeschildert. Außerdem ist dann die A59 ab der Leverkusener Rheinallee nicht in Fahrtrichtung Düsseldorf befahrbar. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

 

Die Verbindungen zur A1 sowie von der A1 auf die A59 nach Düsseldorf bleiben frei.


Heiß, heißer .... Kollaps ?

 Hitze auf der Arbeit, was kann der Arbeitgeber tun ?

 

- Ventilatoren zur Verfügung stellen

- Gleitzeit einführen

- Kalte Getränke bereitstellen

- Alternativräume anbieten

Hitzefrei in dem Sinne gibt es nicht, außer die Gesundheit ist enorm gefährdet. Dann müssen Maßnahmen vom Arbeitsgeber ergriffen werden. Arbeitskleidung die mittels Gefährdungsbeurteilung vorgeschrieben ist, darf nicht unterwandert werden und selbst gelockert werden. Handelt man trotz Hitze den Anordnungen zu wieder droht eine Abmahnung.

Wichtig ist hierbei ausreichend zu trinken. Es können immer noch über die bekannten Bestellwege, Arbeitsschutzgetränke bestellt werden.

 

Wieviel sollte ich trinken am Tag, Trinkbedarf berechnen unter : www.arbeitsschutzgetraenke.de


Forderungen treffen den Nerv der Zeit


Tarifrunde Chemie


In Deutschland "klotzen" die Arbeitnehmer richtig rein !

Repräsentative Studien zeigen auf, dass in Deutschland die Arbeitnehmer richtig produktiv sind. Verglichen mit anderen europäischen Nachbarn liegt Deutschland im oberen Bereich.

 

Rund 57 % zeigen mehr Leistung als gefordert und erwartet.

 

Diese "Engagement-Werte" sind gegen dem Vorjahr gestiegen.

 

Führungskräfte müssen sich darauf konzentrieren, diese Mitarbeiter zu halten - eine Möglichkeit sind Belohnungen.

 

Sorgen Sie für Stabilität, Karriechancen, Urlaub, Ruhestandsleistungen und letztendlich ein vernünftig bemessenes Entgelt und die Leistungsträger bleiben bei ihnen.

 

"Weil sie es Wert sind !"


Was ist das, der Arbeits-, Gesundheits- und Umweltausschuss (AGU)

Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) bestimmt als grundlegendes Ziel des Arbeitsschutzes die ständige Verbesserung der Sicherheit und der Gesundheit. Dazu regelt es die zentralen Aufgaben des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie die Rechte und Pflichten seiner Akteure. Gerade durch dieses Gesetz, die Arbeitsschutzverordnungen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften ergeben sich gute Möglichkeiten, die im Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG ) vorgesehenen Mitbestimmungsrechte zu nutzen, denn der Betriebsrat ist Teil der betrieblichen Arbeitsschutzorganisation.

Kontrollfunktion ausüben

 

Dem Betriebsrat fallen im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz unterschied-
liche Rollen zu. Zum einen hat er die Aufgabe, darüber zu wachen, dass die zugunsten der Beschäftigten geltenden Gesetze, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften beachtet werden (§ 80 Abs.1 Nr.1 BetrVG).

 

Die betriebliche Interessenvertretung verfügt aber nicht nur über Schutz- und Kontroll-
funktion, sondern sie soll zudem eine aktive Rolle spielen. Nach § 80 Abs. 1 Nr. 9 hat sie nämlich Maßnahmen des Arbeitsschutzes auch zu fördern.

 

Die zentrale Vorschrift, wonach der Betriebsrat am betrieblichen Arbeitsschutz zu beteiligen ist und dabei gestaltend wirken soll, stellt der § 87 Abs.1 Nr. 7 des BetrVG.

§ 87 Abs.1 Nr. 7 des BetrVG

 

(1) „Der Betriebsrat hat, soweit eine gesetzliche oder tarifliche Regelung nicht besteht, in folgenden Angelegenheiten mitzubestimmen:“

 

(Nr. 7): „Regelungen über die Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten sowie über den Gesundheitsschutz im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften oder der Unfallverhütungsvorschriften.“

 

Nach diesem Paragrafen wird dem Betriebsrat generell ein Mitbestimmungsrecht im Arbeitsschutz eingeräumt.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, haben wir uns für Currenta und Tectrion die Aufgaben aufgeteilt, die den AGU betreffen.

 

Thema

LEV

Vertretung

·   Tectrion   

Schoennagel, Peter

Wolf, André

·   BIL

Wiechert, Stefan

Stechmann, Cornelia

·   VEL

Erdogmus, Ermine

Wolf, André

·   STL

Di Maio, Rosi

Löffler, Norbert

·   SER

Opel, Reinhold

Schmitz, Ingo

·   ANT

Stechmann, Cornelia

Opel, Reinhold

·   SUP

Opel, Reinhold

Schmitz, Ingo

 

Für alle Fragen stehen nicht nur die Kolleginnen und Kollegen der einzelnen Zuständigkeiten des AGU zur Verfügung, sondern gerne auch:

 

 

                                                                       

Cornelia Stechmann                Reinhold Opel
Sprecherin AGU                        stellv. Sprecher AGU
Telefon: 46202                          Telefon: 23094


"Gelber Schein" und Kündigung


Danke !

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

 

wir möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich für das Vertrauen in uns bedanken und freuen uns im zukünftigen Betriebsrat ein Mandat dazu gewonnen zu haben.

 

Das bedeutet, dass wir zukünftig mit 14 Betriebsräten für euch im Einsatz sind.

 


Interessensvertreter durch und durch


"Sicherheits- und Gesundheitstopf" 2018

Auch in diesem Jahr steht wieder ein Budget für Mitarbeiter-Aktionen bei CURRENTA zur Verfügung.

 

Aus diesem Topf können Maßnahmen für Gesundheits- und Sicherheitsaktionen finanziert werden.

 

Beispiele für geförderte BGM-Maßnahmen

  • Bewegte Pause
  • Entspannte Pause
  • Lauftraining
  • Ernährungs- und Erholungsworkshops
  • Ergonomie
  • Begehung/Beratung sowie
  • Gesundheitstage.

 

Beispiele für Arbeitsschutzaktionen

  • Diverse Vorträge (Experimentalvortrag Gefahrenbereich Feuer, Schutz vor Gefahren des Lärms)
  • Besuch der Deutschen Arbeitssicherheits-Ausstellung in Dortmund
  • Sichere Benutzung von Laborabzügen (Frontalvortrag oder Vor-Ort-Präsentation)
  • Sicheres Fahrrad
  • Stolperparcours
  • Workshop „Risikobewertung durch den Mitarbeiter“
  • Workshop „Illusion der eigenen Unverletzlichkeit“
  • Fahrsicherheitstraining für Mitarbeiter und für Kraftfahrer beim ADAC.

 

Über den nachstehenden Link finden sind alle Informationen sowie alle bisher durchgeführten Aktionen. Auch die Antragsformulare können dort heruntergeladen werden.

http://currenta.cnb/arbeitssicherheit/arbeitsschutzaktionen.html


Unterstützung für junge Familien

 Seit 2016 besteht die GBV „Zeit für Familie“.

 

Nun ist es wieder soweit - der Zuschuss für 2017 kann beantragt werden.

Finanziert durch den Tarifvertag Demografie bekommen Eltern einen Zuschuss in Höhe von 460 Euro für die Betreuung von nicht schulpflichtigen Kindern.

 

Der Antrag muss bis zu 28. Februar 2018 eingegangen sein.

 

Bei der Verwendung der finanziellen Mittel aus dem Tarifvertrag Demografie war es uns wichtig, dass auch junge Kolleginnen und Kollegen direkt von dem Tarifvertrag profitieren.



Frauenforum Leverkusen

Was ist das ?

 

Das Frauenforum Leverkusen ist ein Zusammenschluss von Frauen aus Betrieben rund um Leverkusen. Ob Büro, Handwerk oder Technik – hier sind viele Berufsbilder vertreten.

 

Die monatlichen Treffen im Bezirk Leverkusen finden nach Feierabend statt und wir versuchen, viele frauenspezifische Themen zu diskutieren, Lösungen zu erarbeiten oder Aktionen zu starten.

 

Wir bilden Netzwerke und informieren (z.B. am „Internationalen Frauentag“), helfen (Frauenhaus Leverkusen), bilden uns fort (Wochenendseminare zu Frauenthemen) und haben auch ein wenig Spass (frauenspezifische Kinoveranstaltungen).

 

Wir setzen uns besonders für sozial orientierte Projekte wie z.B. Patenschaften von Mädchen in Drittländern, „gerechte Bezahlungsmodelle“ und Rentensicherung ein.

KarisMa 50plus – Karriere 50plus sind Projekte die helfen wollen mit Belastungen im Alter und deren Auswirkungen zurecht zu kommen.

 

Wir Frauen „kämpfen“ täglich mit dem „ganz normalen Wahnsinn“ zwischen Pflege, Familie, Haushalt und Beruf. Meist bleiben wir als „Frau“ auch mit auf der Strecke !

Wir helfen uns gegenseitig dies zu ändern.

 

Kommt vorbei und hört mit rein – wir freuen uns auf Euch/Sie !

 

Cornelia Stechmann

Betriebsrätin Sprecherin AGU

0214 30 46202 -  cornelia.stechmann@currenta.de


Die Schwerbehindertenvertretung informiert

Zusatzurlaub noch für 2017 geltend machen

 

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

einen Anspruch auf 5 Tage Zusatzurlaub im Kalenderjahr haben Menschen, deren Schwerbehinderteneigenschaft (Grad der Behinderung mindestens GdB 50) amtlich anerkannt ist.

 

Bei Neufeststellung der Schwerbehinderteneigenschaft – auch rückwirkend – besteht ein Anspruch auf ein Zwölftel des Zusatzurlaubs für jeden vollen Monat.

 

Bitte denkt daran, diesen Zusatzurlaub noch für 2017 schriftlich bei der Personalabteilung geltend zu machen.

 

Die Schwerbehindertenvertretung (SBV) hilft hier gerne bei der Antragsstellung.

Ursula Schiefer (Schwerbehindertenvertretung CUR/TEC)


BR-Wahl 2018 "Kandidatenvorstellung"

 Auf Initiative der "Vertrauenskörperleitung" trafen sich am 05.12. Vertrauensleute, "alte" Betriebsräte/-innen und "neue" Kandidaten/-innen, um über die bevorstehende Wahl in 2018 zu reden.

Es bestand die Möglichkeit sich auszutauschen, die Wünsche und Erwartungen zu teilen und Strategien zu entwickeln. Auch konnten die "neuen" IGBCE-Kandidaten/-innen nach ihren Vorstellungen befragt werden.

 

Eine kleine - aber sehr interessante - Veranstaltung
bestärkte die Vertrauensleute in ihrer Entscheidung, mit einer
"guten IG BCE-BR-Mannschaft" in die neue Periode zu starten.
Weitere Vorstellungsaktionen (Newsletter/Internet) werden noch folgen.


... und "schwupps" weg ist er ...

... der Bildungsurlaub 2017.

 

Also aufpassen und übertragen lassen.

 

Wie, Wo und bei Wem - dabei helfen euch die Betriebsräte der IGBCE.

 

Beschäftigte haben in NRW einen rechtlichen Anspruch auf Bildungsurlaub. Das Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW (AWbG) regelt den Bildungsurlaub. Berechtigt ist, wer mindestens sechs Monate in einem Betrieb beschäftigt ist. Der Rechtsanspruch gilt aber nur, wenn der Betrieb mindestens zehn Beschäftigte hat. Der Bildungsurlaub umfasst bis zu fünf Tage im Jahr.

 

Während des Bildungsurlaubs werden Beschäftigte vom ihrem Arbeitgeber freigestellt, bekommen aber das Gehalt voll weitergezahlt. Die Kosten für eine Bildungsurlaub-Veranstaltung zahlen die Beschäftigten selbst.

Für ihre Mitglieder übernimmt die IG BCE die Seminarkosten inklusive Unterkunft und Verpflegung sowie die Kosten für die An- und Abreise.

 

Nichtmitglieder können gegen Erstattung der Kosten an den Veranstaltungen teilnehmen.

Download
Übertragung von Bildungsurlaub ins Folge
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Download
Broschuere_Bildungsurlaub.pdf
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CHEMIE³ - wir sind dabei !


"Ja, aber ......."

"Es war eine sehr sinnvolle und interessante Veranstaltung.", sagten viele der Vertrauensleute die am letzten Wochenende ein Seminar zum Thema

"Gewaltfreie Kommunikation"

in Rösrath besuchten.

 

Organisiert und geleitet durch Cornelia Stechmann und Burkhard Broch lud der "Vertrauenskörper der Currenta/Tectrion" ein.

Als Referent konnte der Leverkusener Kommunikationsspezialist Stephan Joseph gewonnen werden, der seine Seminare unter das Motto stellt

 

"Wer lernt, aber nichts verändert, hat nichts gelernt.".

 

Verhaltensänderungen waren in den "Übungsgesprächen" bereits nach den ersten Minuten zu spüren. "Merken Sie, wie das Gespräch einfacher läuft ... irgendwie konstruktiver.", so der Trainer.

 

Nach vielen gespielten Situationen und einigen Gesprächen in den Pausen stand fest, es war eine gelungene Veranstaltung zur Weiterbildung.


"Schöne Tarif-Bescherung"

50 % aller Mitarbeiter erhalten auch dieses jahr wieder eine Sonderzahlung.

 

Allerdings gibt es da schon Unterschiede

  • in Betrieben mit Tarifbindung sind es glatte 74 %, die in den Genuss kommen.

Des Weiteren haben die tarifgebunden Mitarbeiter meist einen Rechtsanspruch auf Zahlung ihres "Weihnachtsgeldes".

In den meisten Tarifverträgen sind solche Gratifikationen vorgesehen und meist an die prozentuale Bindung des Entgeltes gekoppelt. Somit steigt die Gratifikation auch direkt mit den Lohnerhöhungen aus den Tarifabschlüssen.

 

Somit können wir euch guten Gewissens
"eine schöne Tarif-Bescherung" wünschen.


6. Ordentlicher Gewerkschaftskongress der IG BCE vom 08. – 13. Oktober 2017 Hannover Congress Centrum

Was ist der Kongress?

Wer nimmt daran teil?

Was passiert dort?

Diese und weitere Fragen beantworten wir in dieser Übersicht.

 

Der Kongress der IG BCE

. . . tagt alle 4 Jahre.

Er besteht aus 400 Delegierten.

Diese werden auf 44 regionalen Konferenzen gewählt.

Die Delegierten legen die Politik und Positionen der Gewerkschaft für die kommenden 4 Jahre fest.

37,8 Prozent der Delegierten sind Frauen.

11 Prozent kommen aus der Jugend.

31,8 Prozent sind erstmals Gewählte.

48 Jahre beträgt das Durchschnittsalter.

Die jüngste Person ist 19 Jahre.

Die älteste Person ist 71 Jahre.

 


Arbeitnehmerschutz als Standortfaktor ?

Abbau von Arbeitnehmerrechten war bisher die Ansage von vielen Unternehmen .....

 

"Falsch"

 

sagt das Weltwirtschaftsforum in einer neuen Studie.

 

Ganz im Gegenteil - die Stärkung der Arbeitnehmer und ihrer Einflußmöglichkeiten bedeutet ein großes "Plus" für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

 

Flexibilität und Rechte der Arbeitnehmer sollten in einem "gesunden" Verhältnis zueinander stehen. Produktivität und Wohlstand von Gesellschaften hängen auch von "sicheren Arbeitsplätzen" ab, so die Experten.

 

Deutschland befindet sich in der "Weltrangliste" auf Platz 5 - somit ist "Luft nach oben".

Die "Stärkung der Arbeitnehmerrechte" funktioniert durch "starke Gewerkschaften", das sollten sich alle Beschäftigten klar machen.

Im Übergang vom Kapitalismus zu einer "talentorientierten" Wirtschaft ist es wichtig einen innovativen Partner, wie z.B. die IGBCE, an seiner Seite zu haben.

 

Die Ökonomie und die Arbeitnehmer werden profitieren, wenn man in dieser Entwicklung "alle" Einflüsse beachtet und das Gesamtsystem positiv entwickelt.
 

Die IGBCE-Betriebsräte sorgen bei CURRENTA und TECTRION für die "Stärkung eurer Rechte" !


Die "Freiheit", wählen gehen zu dürfen !

Liebe Kolleginnen und Kollegen

 

Es steht eine wichtige Wahl an, die Bundestagswahl und wir können das Wahlergebnis beeinflussen. Wir haben also etwas, wovon Millionen von Menschen in der Welt noch träumen.

 

 

Eine Freiheit in unserem Lande ist, auf dieses Recht – wählen zu gehen - zu verzichten. Genauso gehört es auch zur Freiheit, daran zu erinnern und wählen zu gehen. Demokratie wird gemacht von uns allen und nicht nur von einem oder wenigen.

 

Demokratie ist gemeinsames Handeln von uns allen, die ihr einbringen solltet. Und wie viel Kompetenz und Hingabe, wie viel Mut und Ehrlichkeit wir in der Politik vorfinden, ist kein Zufall, sondern Folge unserer Entscheidungen. Diejenigen, denen wir unsere Stimme geben, werden unser Land gestalten. Was wir aktiv beitragen, wird zum Programm. Was wir passiv hinnehmen, ebenso.

 

Deshalb möchte wir euch ermutigen
Überlasst unsere parlamentarische Demokratie nicht der Beliebigkeit oder gar dem Verdruss.

 

Eigentlich ist uns das Wählen vertraut

Jeden Tag treffen wir unsere Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten – in allen möglichen Lebensbereichen.
Warum soll das für die Politik nicht gelten ?

 

Unsere Demokratie lebt davon, dass wir eine Stimme haben und diese Stimme nutzen. Sie lebt davon, dass Bürger andere Bürger auf Zeit damit beauftragen, die öffentlichen Dinge zu regeln. Und sie lebt davon, dass die Gewählten ihren Auftrag ernst nehmen.

 

Unsere Demokratie ist nicht perfekt und ihre Ergebnisse überzeugen nicht jeden jederzeit. Aber sie ist vital, offen für Veränderung, lernfähig und damit die Ordnung, die das Kostbarste schützt, was wir haben : selbstbestimmt und eigenverantwortlich unser Leben, unsere Zukunft zu gestalten.

 

61,8 Millionen Bürgerinnen und Bürger sind in diesem Jahr wahlberechtigt. Jede und jeder einzelne kann gewiss sein :
Deine Stimme hat am Sonntag Gewicht und zwar genauso viel wie die Stimme Deines Nachbarn, Deines Vorgesetzten oder die des Bundespräsidenten.

 

Wir alle haben die Wahl. Wollen wir abwarten, zuschauen oder mitwirken ? Indem wir wählen, entscheiden wir uns für eine "lebendige Demokratie."

 
(Alt-Bundespräsident Joachim Gauck zur Stimmabgabe bei der Bundestagswahl)

Eure IGBCE-Betriebsräte !


Dein Job macht dich krank ?

Jeden Morgen fröhlich aus dem Bett und voll motiviert auf die Arbeit - Wunschvorstellung oder Realität ?

 

Natürlich geht das nicht immer - aber
auf welche Warnzeichen muss ich achten, damit eine "schlechte Phase" nicht zu einem "gefährlichen Zustand" wird ?

 

Achtet auf folgende Punkte im Tagesablauf und macht dann eure persönliche Wertung und Betrachtung - zieht daraus die Konsequenzen und lasst euch früh genug helfen. Ärzte und Betriebsräte können euch unterstützen dann wieder ins "Gleichgewicht" zu kommen.

 

  • Ihr wollt lieber im Bett bleiben
    Es wird jeden Morgen problematischer sich aufzuraffen.
  • Der Körper schmerzt bei dem Gedanken an Arbeit
    Meist ist der Bauch oder der Kopf der erste Indikator - achtet auf dieses "Frühsignal"
  • Unterforderung - dich quält die Langeweile
    Bin ich motiviert oder laufe ich nur so meit - wie sieht es mit Lob und tadel aus - nimmt mich jemand ernst ?
  • Weiterentwicklung im Job - passiert die ?
    Es müssen nicht die Karrieresprünge sein, aber vielleicht hat sich im Tätigkeitsbereich etwas geändert - neue Methoden, Vorgehens- oder Sichtweisen. habe ich die Möglichkeit mit Hirn und Händen mal was anders zu machen ?
  • Blauer Montag
    "Montagshasser werden unglücklich" - Panikattaken wenn Montags der Wecker klingelt ist ein Zeichen für "ünglücklich sein".
  • Konzentrieren fällt schwer
    200 Meetings - schon wieder ne neue "Sau durch Dorf getrieben" - Zig EMails. Wenn das Hamsterrad ruft wird es Zeit zum Handeln.
  • Sie kriegen Ausschlag bei dem Gedanken an den Chef
    Genau das ist ein zeichen auf das geachtet werden muss - er ist zwar Vorgesetzter und am "längeren Hebel" - nur muss fair und klar miteinander umgegangen werden. Auch hier gibt es viele Hilfestellungen (Mediation, Betriebsrat, Aussprachen).
  • Tag und Nacht - Arbeitsstress
    Sie können nicht mehr "abschalten" - die Arbeit steuert immer und überll ihre Gedanken - sie melden sich an ihrem privaten Handy mit der Firmenanrede - STOP !
  • Nicht jammern - handeln !
    Sie werden im Umfeld darauf angesprochen, dass sie nur jammern und negativ reden - nehmen sie es auf und versuchen ihre "Jammerargumente" in "Handlungsfelder" umzudefinieren. Agieren statt reagieren.


Phasen schlechter Stimmung und sind tolerierbar - manchmal reichen einfache Veränderungen um sie wieder positiv zu gestalten. Jedoch sollte es länger dauern oder mehrere Punkte (s.o.) fallen auf, sollte man etwas "Grundlegendes" ändern. Auch bei uns gibt es da vielfältige Möglichkeiten.

 

Die Betriebsräte stehen immer zur Verfügung !


Der Ausschuss Leben & Arbeiten informiert:

 

 

Unterstützung für (werdende) Eltern -

Informationstool Familienleistungen gestartet

 

- Welche Leistungen stehen mir zu?

- Wo kann/muss ich welche Leistung beantragen?

- Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

 

 

Ja - es gibt viele Leistungen und Unterstützungsangebote für (werdende) Eltern, aber es ist unglaublich mühsam herauszufinden, wo ich was und unter welchen Umständen bekomme.

Das neue Info Tool des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verspricht Abhilfe.

 

Hier findet man einen guten Überblick über alle familienpolitischen Leistungen und Möglichkeiten.

www.infotool-familie.de


Rückblick Info Tage der GBR-Kommission Leben und Arbeiten

 

 

Anfang Juli fanden an allen Standorten die Info Tage zum Thema „Unterstützungsangebote“ statt.

 

 

Eingeladen waren Fachleute von u.a. famPlus, dem

pme Familiensservice, der pronovaBKK, der gesunden Arbeitswelt, der Schwerbehindertenvertretung, den Personalabteilungen CUR und TEC und der IG BCE.

 

Trotz Terminkollision mit dem Mitarbeiterfest zum Info Tag in Leverkusen und Dauerregen zum Termin in Uerdingen, fanden viele Kolleginnen und Kollegen den Weg zu uns.

 

Richtig “ans Arbeiten“ kam der Experte von famPlus. Neben einigen einfachen Anfragen hatte er 18 Beratungen.

 

An zweiter Stelle der Hitliste standen die Kolleginnen des pme Familienservice. Auch hier gab es neben den einfachen Anfragen auch einige konkrete Beratungen.

 

Beratungen bedeutet in diesen Fällen immer, dass Kolleginnen und Kollegen einer bestimmten Situation über einen gewissen Zeitraum unterstützt werden

Auch am Stand der pronovaBKK gab es „Betrieb“. Hier ging es häufig um ganz konkrete Anliegen, wie z.B. Facharzttermine, aber auch um besondere Leistungen als Betriebskrankenkasse.

 

Unsere Gäste und auch wir haben uns besonders über die vielen positiven Rückmeldungen von den Kolleginnen und Kollegen gefreut.

 

Uns haben die Info Tage noch einmal verdeutlicht, wie hoch der Informations- und Unterstützungsbedarf beim Thema Pflege ist. Für uns steht fest, dass wir hier noch mal mit Angeboten zur Unterstützung nachlegen müssen.


Nur noch wenige Tage - Zusatzkrankenversicherung der Pallas

Besser versorgt im Fall der Fälle durch Zusatzkrankenversicherung der Pallas

 

Rund 25 Millionen Deutsche haben schon eine private Zusatzpolice zu ihrer gesetzlichen Krankenversicherung abgeschlossen, um Lücken in der Versorgung zu schließen. CURRENTA-Mitarbeiter haben nun die Chance, dafür ein besonderes Angebot der Pallas Versicherung zu nutzen. Dabei verzichtet der private Krankenversicherer auf die Einstiegshürde der Gesundheitsfragen.

 

„Wir haben in unseren Gesprächen mit Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern gemerkt, dass es einen großen Bedarf bei der privaten Krankenzusatzversicherung gibt“, berichtet Frank Eggert, Leiter Privatversicherungen bei der Pallas Versicherung AG. „Deshalb haben wir erstmals ein Angebot in diesem Bereich geschnürt.“

 

Das Besondere: Bei Vertragsabschluss verzichtet der Versicherer auf die mittlerweile übliche detaillierte Prüfung des Gesundheitszustands. Dieses Angebot ist bis zum 30. Juni 2017 befristet. Es gilt ohne Einschränkung für die Bausteine Zahnbehandlung, Zahnersatz und Vorsorge. Wer in den letzten zwölf Monaten weniger als 20 Tage arbeitsunfähig krank war, kann auch den Baustein Krankentagegeld (ab der 7. Woche, bis 30 Euro pro Tag) ambulant und stationär ohne Gesundheitsfragen abschließen. Vorerkrankungen, wie zum Beispiel Allergien oder Sportunfälle aber auch Größe und Gewicht spielen keine Rolle. Die einzelnen Tarife können individuell als Ergänzung zu jeder gesetzlichen Krankenversicherung abgeschlossen werden und behalten auch beim Kassenwechsel ihre Gültigkeit.

 

„Jeder Mitarbeiter muss genau prüfen, ob diese zusätzliche Versicherung etwas für ihn ist. Wir beraten natürlich ausführlich zu den Konditionen und Möglichkeiten“, sagt Frank Eggert.

 

Alle Informationen, Tarife, Preise und Ansprechpartner finden Sie direkt online oder per Telefon unter 0214 30 61385.

 

Die Pallas Versicherung AG ist ein Tochterunternehmen der Bayer AG und seit ihrer Gründung im Jahr 1972 für sämtliche Versicherungsbelange des Bayer-Konzerns weltweit zuständig.


Psychotherapeut - schnelle Hilfe jetzt möglich !

Kurzfristig Unterstützung durch einen Psychotherapeuten zu bekommen, war bis vor kurzem nicht denkbar.

 

Dies stellt aber für viele Menschen in Krisensituationen ein großes Dilemma dar, da sie die Hilfe jetzt und nicht erst in 3-6 Monaten benötigen.

Seit dem 1sten April sind die Psychotherapeuten gehalten eine spezielle Sprechstunde anzubieten für die man kurzfristig Termine bekommen kann.

Der Hintergrund diese Angebot ist der Präventionsgedanke, da es sich nicht bei jeder Krise oder Störung um eine psychische Erkrankung handelt, aber es kann sich eine daraus entwickeln. Hier frühzeitig ein Beratungsangebot zu installieren kann eine spätere Erkrankung verhindern. Ist der Patient bereits erkrankt, kann hier schon mal festgestellt werden, welches das richtige Angebot wäre – Kurz oder Langzeittherapie, Einzel oder Gruppe.

 

Eine weitere Änderung ist das für Menschen, die dringend Hilfe benötigen, weil sie z.B. schon arbeitsunfähig sind, die sogenannte Maßnahme der Akuttherapie zur Verfügung steht. Hierfür muss der Krankenkasse der Bedarf nur gemeldet werden und es kann auf ein umständliches und langes Antragsverfahren verzichtet werden. Für diese Akuttherapie stehen dann erst einmal 24 Sitzungen a 25 min zur Verfügung.

 

Diese Änderungen tragen der stetigen Zunahme von psychischen Erkrankungen und den damit verbundenen Auswirkungen, wie z.B. lange Arbeitsunfähigkeitszeiten, Rechnung. Nach Aussage der Bundes Psychotherapeuten Kammer erhofft man sich Termine innerhalb von ein bis zwei Wochen anbieten zu können.

 

Wer Schwierigkeiten hat soll sich an den Terminservice der Kassenärztlichen Vereinigung wenden.


Die Schwerbehindertenvertretung (SBV) und das neue Bundesteilhabegesetz (BTHG)


Das neue BTHG, das in großen Teilen zum 1.1.2018 gültig wird, hat einige Veränderungen auch für die Arbeit der Schwerbehindertenvertretungen (bisher im SGB IX geregelt), die schon ab dem 30.12.2016 gültig geworden sind. Ich will hier einen kurzen Überblick über die wesentlichsten Änderungen geben.

 

  • Stärkere Beteiligung bei der Kündigung Schwerbehinderter. Hier wurde das Gesetz durch eine sogenannte Unwirksamkeitsklausel ergänzt. Dies bedeutet, dass eine Kündigung eines Schwerbehinderten oder Gleichgestellten ohne die erforderliche Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung nach § 95 Absatz 2 Satz 1 ausgesprochen wird, unwirksam ist und das Arbeitsverhältnis weiter besteht. Der Gesetzgeber hält die Beteiligung der SBV für besonders wichtig, da es auf dem Arbeitsmarkt schwierig ist einen Menschen mit Behinderung zu vermitteln und die Bedeutung des Verbleibens im alten Arbeitsverhältnis umso höher ist.
     
  • Der Schwellenwert für die Freistellung der Vertrauensperson sinkt. Bisher war es so geregelt, dass die Vertrauensperson ab einer Zahl von 200 Schwerbehinderten und Gleichgestellten auf Antrag von ihrer betrieblichen Arbeit freizustellen war. Das neue BTHG spricht hier von einem Schwellenwert von 100 Schwerbehinderten und Gleichgestellten. Hier sieht man von seiten des Gesetzgebers, dass die SBV mittlerweile aufgrund des demographischen Entwicklung zunehmend eine Schlüsselstellung einnimmt, vor allen Dingen mit Blick auf das betriebliche Eingliederungsmanagement.
     
  • Ebenfalls ist ab dem 30.12.2016 in §96 Abs. 8 Satz 3 des SGB IX jetzt ganz neu geregelt, dass der SBV zur Unterstützung eine Bürokraft in erforderlichem Umfang zusteht. Die Bundesregierung hat hier erkannt, dass die gestiegenen Anforderungen an Schwerbehindertenvertretung auch eine bessere personelle Ausstattung mit Hilfspersonal erfordern. Das soll der SBV ermöglichen, sich auf die eigentlichen Aufgaben konzentrieren und ihnen besser nachkommen zu können.
     
  • Für die Stellvertreter ist ebenfalls einiges neu geregelt worden, wie z. B der Schulungsanspruch, den das 1ste stellvertretende Mitglied jetzt im selben erforderlichen Umfang erhält wie die Vertrauensperson. Es gilt weiterhin, dass das Amt die Notwendigkeit und die Art der Schulungen bestimmt.

 
Dies sind aus Sicht der SBV erst einmal die interessantesten und wichtigsten Neuerungen. Wer noch mehr darüber lesen möchte, findet auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) weitere Informationen. Hierzu folgender Link:


http://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2016/bthg-verabschiedet.html

 

Ursula Schiefer – SBV CUR/TEC


CURRENTA und seine Ärzte

Diesmal im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltausschuss (AGU)

 

Bestellung von neuen Betriebsärzten

 

Der Arbeitsmediziner bzw. Betriebsarzt führt Maßnahmen aus zur Vorbeugung arbeitsbedingter Beschwerden und Erkrankungen (Prävention) bzw. deren Früherkennung. Behandelnd (therapeutisch) ist er im allgemeinen nur begrenzt tätig (z. B. bei Notfällen, Erster Hilfe).

Im Unterschied zu vielen anderen Arztgruppen benötigt er deshalb auch ein gutes Verständnis der Arbeitsprozesse und der sozialmedizinischen sowie sozialrechtlichen Grundlagen unseres Gesundheitssystems.

 

Die Aufgaben des Betriebsarztes sind insbesondere

  • Beratung von Arbeitgeber und Arbeitnehmern in allen Fragen des medizinischen Arbeitsschutzes
  • Unterstützung bei der Beurteilung der Arbeitsbedingungen (Gefährdungsbeurteilung)
  • Untersuchung und arbeitsmedizinische Beurteilung der Arbeitnehmer, Erfassung und Auswertung der Untersuchungsergebnisse
  • Beobachtung des Arbeitsschutzes im Betrieb, z.B. durch Begehung der Arbeitsstätten.

Der Betriebsarzt ist in erster Linie ein Berater. Er muss in engem und vertrauensvollem Kontakt mit dem Arbeitgeber, den Arbeitnehmern und den mit medizinischen Fragen beschäftigten Einrichtungen und Ärzten außerhalb des Betriebes stehen.

 

Wichtig ist auch die Kooperation mit der für den Betrieb zuständigen Fachkraft für Arbeitssicherheit. Der Betriebsarzt klärt in Absprache mit dem Unternehmer auch Fragen mit der zuständigen Berufsgenossenschaft oder der staatlichen Behörde (Gewerbeaufsicht bzw. Amt für Arbeitsschutz).

 

Nach § 80 Abs. 1 Nr. 9 soll die betriebliche Interessenvertretung Maßnahmen des Arbeitsschutzes fördern, also eine aktive Rolle spielen. Die zentrale Vorschrift, wonach Betriebsräte am betrieblichen Arbeitsschutz zu beteiligen sind, ist der § 87 Abs.1 Nr. 7 des BetrVG. Dadurch haben sie besondere Chancen, den betrieblichen Arbeitsschutz mitzugestalten.

 

Dies tun wir im Zusammenhang „Betriebsärzte“ dadurch, dass sie sich bei uns (im Ausschuß AGU) mit einem Beitrag über ihrem Arbeitsschwerpunkt vorstellen.

  • Wo liegen ihre Schwerpunkte als Facharzt ?
  • Warum eine Zusatzausbildung zum Arbeitsmediziner ?
  • Warum die Currenta ?

 Danach beschließt der AGU die Bestellung und teilt dies schriftlich der Leitung Gesundheitsschutz mit.


Arbeitsstättenverordnung

Behinderungsgerechte Gestaltung ergänzt

 

Die am 3. Dezember 2016 in Kraft getretene Änderung der Arbeitsschutzverordnung präzisiert die Pflichten zur behinderungsgerechten Arbeitsstättengestaltung.

 

Die Verordnung stellt jetzt klar, dass auch Pausen- und Bereitschaftsräume, Kantinen, Erste-Hilfe-Räume und Unterkünfte für Beschäftigte mit Behinderungen - falls diese im Betrieb beschäftigt sind - sicher und gesundheitsfördernd zu gestalten sind. Diese Gebäudeteile hatte die Verordnung bislang nicht ausdrücklich erwähnt.

Neu ist auch, dass ein Verstoß gegen diese Pflicht als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann.


Arbeitszeitmeldungen = Mitbestimmung

Der "Engelt & Arbeitszeitausschuss" als zuständiger Ausschuss für Arbeitszeitthemen hat eine einheitliche, nachvollziehbare und dokumentationssichere Vorgehensweise - für mitbestimmungsrelevante Meldungen - beschlossen.

 

Ab dem 01.04.2017 sollen ALLE Arbeitszeitmeldungen, die mitbestimmungspflichtig sind, an einen Gruppenpostkorb geschickt werden. Von dort aus werden die Anträge an die zuständigen BR’s weitergeleitet. Nach Genehmigung durch diesen, erfolgt die Rückmeldung an die Personalabteilung wieder über diesen Postkorb.

 

Die Dokumentation ist durch diesen Prozess deutlich einfacher und nachvollziehbarer. Es gibt eine zentrale Kontaktstelle für alle Anträge. Die Gefahr, dass Anträge aufgrund von Urlaub oder Krankheit nicht bearbeitet werden, wird deutlich reduziert.

 

Für weitere Informationen zu diesem Thema, könnt ihr Artur Oblong ansprechen.


Schichtsystem Abfallrechtswarte

Gemeinsam mit einem Kollegen und Fachmann zu Schichtsystemen aus der IGBCE, haben wir auf Grundlage der Vorgaben des Arbeitgebers zur Abfallrechtswarte, ein vorhandenes Schichtsystem der Currenta modifiziert.

 

Dieses haben wir dem Arbeitgeber zur Einführung vorgeschlagen. Nach Prüfung durch die Personalabteilung konnten wir uns in der Arbeitsgruppe Abfallrechtswarte auf dieses von uns vorgeschlagene Schichtsystem einigen.

 

Sowohl GBR als auch BR am Standort Leverkusen, der zuständig ist, haben diesem Schichtplan zugestimmt.

 

Für weitere Informationen zu diesem Thema, könnt ihr Artur Oblong ansprechen.


Umkleidezeit

Nachdem es beim Thema Umkleidezeit für den Bereich Security Management von Arbeitgeberseite die Ansage gab, dass die MA dieses Bereiches eigentlich keine Vergütung erhalten sollen, haben wir als IGBCE-Betriebsräte uns deutlich gegen diese Vorgehensweise ausgesprochen.

 

Einen Vorschlag des Personalabteilung für alle SEC-Mitarbeiter 300 € zu zahlen, haben wir ebenfalls abgelehnt und dies auch so an den GBR weitergeleitet.

Dort konnte die Verhandlungskommission erreichen, dass für das Jahr 2016 die Pauschale nach GBV ausgezahlt wird.

 

Wir werden die weitere Vorgehensweise, die ab 2017 gelten soll, nochmals in die Verhandlungskommission zur GBV „Umkleidezeit“ nehmen und dort abschließend regeln.

 

Für weitere Informationen zu diesem Thema, könnt ihr Artur Oblong ansprechen.


Unterstützung für alle - wissen was, wie, wann und wo ?

 Die GBR Kommission Leben und Arbeiten wird in diesem Jahr an allen Standorten einen Info-Tag zum Thema

 

Unterstützungsmöglichkeiten

 

anbieten.

 

Uns erreichen zunehmend Fragen zu allen möglichen Themen aus dem Bereich Leben und Arbeiten, daher haben wir uns entschlossen in diesem Jahr Info Tage an allen Standorten zu organisieren.

 

Welche Unterstützungsangebote und Möglichkeiten gibt es z.B. überhaupt ?

 

  • Die KiTa hat kurzfristig geschlossen, wie bekomme ich eine Unterbringung meines Kindes organisiert ?
  • Ein Familienmitglied ist schwer erkrankt, wo und wie bekomme ich Unterstützung ?
  • Ich habe Probleme einen zeitnahen Arzttermin zu bekommen.

An diesen Info-Tagen stehen nicht nur wir für Anfragen zur Verfügung, sondern auch Profis zu den verschiedensten Gebieten. So werden unter anderem auch Experten von famPlus, dem pme Familienservice und der pronova Kranken- und Pflegekasse vor Ort sein.

 

Die genauen Termine werden wir in Kürze veröffentlichen.


Arbeiten und Leben

Der BAVC (Arbeitgeberverband) und die IGBCE haben ein gemeinsames Papier zu dem Thema

Arbeiten und Leben in Balance

 

erarbeitet.

 

Dieses befasst sich in mehreren Themenbereichen mit der Frage

"Welche neuen Herausforderungen bringt uns die veränderte Arbeitswelt ?"

 

Die einzeln noch weiter auszugestaltenden Themen sind u.a.

  • Neue Anforderungen einer sich verändernden Arbeitswelt
  • Sozialpartner gestalten die neue Arbeitswelt
  • Akzeptanz partnerschaftlicher Lösungen
  • Führung - auch in Teilzeit
  • Neues Rollenverständnis erforderlich
  • Unverändertes geschlechtsspezifisches Berufswahlverhalten
  • Personalentwicklungskonzepte für alle Altersgruppen
  • Sozialpartner sind Multiplikatoren

Bei weiteren Fragen stehen wir euch zur Verfügung - die Betriebsräte der IGBCE.



Information der GBR-Kommission Leben und Arbeiten

Die GBV Zeit für Familie

ermöglicht eine finanzielle Unterstützung

für Eltern. Sie soll helfen

die Betreuung von nicht schulpflich-

tigen Kindern mit der täglichen

Arbeits- und Lebensgestaltung

besser zu vereinbaren. Sie

gilt rückwirkend zum 01.01.2016.

Die GBV gilt für Tectrion und

Currenta gleichermaßen es gibt

sie im Intranet oder bei den zuständigen Betriebsräten.

 

 

 

Die GBV Flexible Arbeitsformen - Telearbeit

und Mobiles Arbeiten

gilt bisher leider nur für Currenta, die Gespräche mit Tectrion laufen weiter.

Mit Abschluss der neuen Vereinbarung ermöglichen wir den Kolleginnen und Kollegen eine bessere Vereinbarkeit von privater Lebensführung und den beruflichen Anforderungen.

In der neuen GBV werden die schon bekannte Telearbeit als auch die neue Form Mobiles Arbeiten geregelt.

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Flyer GBR Familien 2016.pdf
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Flyer GBR Mobiles Arbeiten 2017.pdf
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Workshop der Vertrauensleute

Am 23. und 24. 11. fand unter fachkundiger Leitung ein Workshop für die (neuen) Vertrauensleute der CURRENTA statt.

 

Frei unter dem Motto "Ihr und Wir" standen folgende Grundsatzfragen zur Diskussion :

  • Welche Themen sind euch besonders wichtig ?
     
  • Wie kann der BR die Informationswege verbessern ?
     
  • Was läuft gut - was kann der BR verbessern ?
     
  • Als wichtige Themen wurden u.a. genannt : Arbeitsdichte, Entlohnung und Vorruhestand.
  • Die Verbesserung der Information könnte durch Präsenz in den Betrieben und Social Media erreicht werden.
  • Zusätzlich - quasi als Verbesserungspotential - wünscht man sich mehr Transparenz des Betriebsrates - sowohl zu Themen als auch zu den Organisationsstrukturen.

Die Veranstaltung war leider zu kurz - aber durchaus positiv bewertet - sie wird in 2017 wiederholt werden.


Stärkung des Betriebsrates bei Leiharbeit

Die Änderungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz werden wahrscheinlich zum 01.04.2017 in Kraft gesetzt.

 

Um zu verhindern, dass hier missbräuchlich mit den Arten der Verträge gespielt wird, sind wir als Betriebsräte über den Einsatz von Leiharbeitern und auch über die Werkverträge zu unterrichten.

 

Viele Änderungen beziehen sich auf Beschäftigungsfristen und die Angleichung der Arbeitsentgelte.

 

Mehr Informationen zu diesem Thema gibt es bei den Betriebsräten und auch direkt über den Gesetzestext.


Urlaubsansprüche für Pensionäre nunmehr geregelt

Tariflicher Urlaubsanspruch auch im Pensionsurlaub

 

Bereits zu Beginn diesen Jahres haben wir den Arbeitgeber darauf aufmerksam gemacht, dass die Vorgehensweise, den gesetzlichen/tarifvertraglichen Urlaub auf den Pensions­urlaub anzurechnen, nicht zulässig ist.

 

Mehrere Gerichtsurteile haben uns als GBR-Kommission Entgelt & Arbeitszeit dazu bewegt, den Arbeitgeber schlussendlich aufzufordern, die Anrechnung nicht mehr durchzuführen.

 

Der Grund für den Anspruch auf Urlaub im Pensionsurlaub rührt daher, dass der Pensionsurlaub eine betriebliche Freistellung ist. In den Urteilen, in denen es um diesen Urlaubsanspruch ging, war eine solche Freistellungsphase der Streitpunkt.

 

Was bedeutet dies jetzt für Kolleginnen und Kollegen, die in Zukunft noch Anspruch auf Pensionsurlaub haben ?

 

Gesetzlicher/tarifvertraglicher Urlaub ist vor Beginn des Pensionsurlaubes vollständig abzuwickeln. Ist dies nicht oder nur teilweise möglich, erfolgt grundsätzlich eine Abgeltung noch bestehender Resturlaubsansprüche zum Zeitpunkt der Beendigung des Arbeits­verhältnisses.

 

Für Mitarbeiter mit Pensionsurlaubs-Anspruch in 2016 haben wir seit September folgende Vorgehensweise abgesprochen :

  1. Mitarbeiter, die bereits pensioniert und somit aus dem Unternehmen ausgeschieden sind, erhalten keine nachträgliche Abgeltung der Urlaubsansprüche.

  2. Bei Mitarbeitern, die sich z.Zt. in Pensionsurlaub bzw. in der Passivphase der Altersteilzeit befinden, wird der Urlaub im Austrittsmonat abgegolten.

  3. Mitarbeiter, die in den nächsten Monaten ihren Pensionsurlaub antreten und aus betrieblichen Gründen ihren gesetzlichen/tarifvertraglichen Urlaubsanspruch nicht mehr in vollem Umfang abwickeln können, erfolgt die Abgeltung ebenfalls im Austrittsmonat.

In Zukunft gilt also :
Urlaub vor dem Pensionsurlaub nehmen !

 

Sollte der Pensionsurlaub über den Jahreswechsel hinweg dauern, so kann nur der Urlaub aus dem Jahr, in dem der Pensionsurlaub beginnt, auch als Freizeit gewährt werden. Der anteilige Urlaubsanspruch aus dem Jahr, in dem der Pensionsurlaub endet und man das Unternehmen verlässt, wird im letzten Monat mit dem Entgelt ausbezahlt.

 

Diese Vorgehensweise ist notwendig, da ein Urlaubsanspruch erst zu Jahresanfang entsteht bzw. beginnt und der anteilige Urlaub nicht im Vorjahr genommen werden kann.

 

Artur Oblong

Sprecher GBR-Kommission E&A


Starke Jugend - Top Wahlbeteiligung

 Am 15. und 16.11.2016 fand am Standort Leverkusen die Wahl der Jugend- und Auszubildendenvertretung statt.

 

Insgesamt haben sich 15 hochmotivierte Kandidaten zur Wahl gestellt und gemeinsam mit dem Wahlvorstand und den Wahlhelfern eine Wahlbeteiligung von satten 64,14% erreicht.

 

Damit wurde das Rekordergebnis von 2014 noch einmal übertroffen.

 

Der Betriebsrat dankt allen Mitgliedern des Wahlvorstandes, den Wahlhelfern und wünscht der neuen Jugend- und Auszubildendenvertretung viel Erfolg bei ihrer Arbeit in den nächsten zwei Jahren.

 

Auf eine gute Zusammenarbeit !


Häusliche "Ostblock-Pflege" ?

Pflege zu Hause - für viele eine echte Alternative ?!

Aber wie sehen die Randbedingungen aus - wie sind die finanzielen Belastungen und stehen die Betreuer die Situation alleine durch.

Eine Möglichkeit der Hilfe kann die "Pflegekraft aus dem Ostblock" sein. Allerdings sind da viele "offene" Fragen.

 

Sprachbarrieren? Arbeitszeitgesetze? Aufenthaltserlaubnisse? Voraussetzungen? Mobilität? Kosten und Versicherungen? usw.

 

Pauschal sind diese Fragen nicht zu beantworten - aber es gibt durchaus Pflegedienste, welche sich auf genau diese Lösung spezialisiert haben.

Nähere Auskunft und Hilfestellung zum Thema "24 Stunden Pflege durch osteuropäischen Haushaltshilfen" erhalten sie bei famPLUS.

 

Die Beratung ist für Currenta und Tectrion Beschäftigte kostenfrei.

 

Anmeldung auf der Internetseite www.famplus.de mit der dienstlichen eMail Adresse.


Top Themen BR

Mit diesen Themenbereichen befasst sich der Betriebsrat zur Zeit - weitere Infos auf Nachfrage

  • Datenschutzrichtlinie
  • Bildung 2020
  • Azubi-Feedback
  • Flexi-Teilzeit
  • Gefährdungsbeurteilung "Psychische Belastung"
  • Unterweisungstool "SAM"
  • Eingliederungsteam
  • SAP-Berechtigungskonzepte
  • Mobiles Arbeiten
  • .....

Kamera - Dschungel

 “Der Ausschuss muss sich mit immer mehr Anträgen zu Kamerasystemen befassen.“ so Burkhard Broch (Sprecher Ausschuss „Neue Technologien“) und alle Systeme müssen – trotz bestehender GBV – einzeln begutachtet werden. Viele Systeme unterstützen oder ersetzen alte Technologien und einige Kameras werden einfach nicht gemeldet.

 

Was für den Betriebsrat „viel Arbeit“ ist – ist für den Mitarbeiter allerdings ein hohes Maß an Schutz und Sicherheit.

 

In diesem Sinne machen wir mal wieder „Gute Arbeit !“ ...
eure IGBCE-Betriebsräte.


"Starke" Sicherheitsbeauftragte

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

Der Betriebsrat hat es geschafft, die Stellung der Sicherheitsbeauftragten bei CURRENTA erheblich zu stärken. 

Das war eine Aufgabe, die sich der Betriebsrat mit der CURRENTA im Rahmen des Sicherheitsprogrammes für dieses Jahr vorgenommen hat. 

Die/Der Sicherheitsbeauftragte, eine Aufgabe, die bei Currenta nicht immer klar geregelt war. Ein Amt, dem nicht immer die Zeit gegeben wurde, wo es nicht immer eine richtige Ernennung gab, Fortbildung nicht als nötig empfunden wurde und deshalb nicht vorgesehen war. 

Der Respekt ggü. den Kolleginnen und Kollegen Sicherheitsbeauftragten und ihrem Engagement für mehr Sicherheit, hielt sich in Grenzen. Und dieses sowohl bei den Kollegen als auch den Vorgesetzten. 

Deshalb hat der Betriebsrat keine Möglichkeit ausgelassen und intervenierte wo es nur ging. Ein klareres Bild der Aufgaben des Sicherheitsbeauftragten musste gestaltet werden.  

Es freut uns, dass dieses nun gelungen ist. In der neuen Form, die über das Intranet kommuniziert wurde, finden wir unsere Anregungen und Gestaltungsansätze wieder.  

Hiermit ist es uns hoffentlich gelungen, gemeinsam mit dem Arbeitgeber, eine Lösung zu finden den Kolleginnen und Kollegen, die diese Aufgaben übernommen haben, die notwendige Anerkennung zu verschaffen. 

Weiteres ist im Intranet der Currenta zu finden: 

http://currenta.cnb/aktuell/items/2016-07-05-sicherheitsbeauftragtestaerken.html 


Tarife / Chemie

Erhöhung in zwei Stufen :
3,0 und 2,3 Prozent

 

Nach einem zweitägigen Verhandlungsmarathon haben IG BCE und Chemie-Arbeitgeber am 23. Juni in Lahnstein den Tarifabschluss 2016 unter Dach und Fach gebracht. Die Entgelte der 550.000 Beschäftigten steigen um insgesamt 5,3 Prozent. Im ersten Schritt erfolgt eine Anhebung um 3,0 Prozent, nach 13 Monaten eine weitere Erhöhung um 2,3 Prozent. Außerdem haben die Chemie-Tarifparteien das Vertragswerk „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“ weiter entwickelt und ausgebaut.

IG BCE-Vorsitzender Michael Vassiliadis: „Mit diesem Abschluss sorgen wir wieder für eine gute und stabile Einkommensentwicklung. Die Beschäftigten haben teil am Erfolg der chemischen Industrie. Unsere hohe Tarifbindung in der Branche gewährleistet, dass die Entgelterhöhungen auch bei allen ankommen.“

IG-BCE-Verhandlungsführer Peter Hausmann: „Wir haben einen guten Kompromiss erzielt, das Ergebnis entspricht der Lage in der chemischen Industrie. Die Prozentzahlen können sich auch im Branchenvergleich sehen lassen. In der Ausbildung werden die Standards quantitativ gehalten und qualitativ weiter ausgebaut. Mit dem ‚Pre-Start‘-Programm erschließen wir Neuland.“

Der Abschluss im Einzelnen:

  • Die Entgelte und Ausbildungsvergütungen steigen um 3,0 Prozent, nach 13 Monaten erfolgt eine weitere Erhöhung um 2,3 Prozent.
  • Die Laufzeiten der Chemie-Verträge beginnen regional unterschiedlich. In den Tarifbezirken Nordrhein, Rheinland-Pfalz und Hessen erfolgt die Erhöhung zum 1. August; Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Westfalen folgen zum 1. September; Saarland und Nordost zum 1. Oktober. Die Gesamtlaufzeit beträgt 24 Monate.
  • Für Betriebe in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gelten Sonderregelungen. Hier ist eine Verschiebung der Entgelterhöhungen jeweils um maximal zwei Monate möglich.
  • IG BCE und Chemie-Arbeitgeber haben das Vertragswerk „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“ weiterentwickelt und ausgebaut. Die Tarifparteien wollen das erreichte hohe Ausbildungsniveau auch künftig beibehalten. Vor dem Hintergrund rückläufiger Schulabgängerzahlen und dem Trend zur akademischen Bildung sind zusätzliche Anstrengungen in der betrieblichen Ausbildung erforderlich. Gewerkschaftliches Ziel bleibt, dass für übernommene Ausgebildete die unbefristete Einstellung zum Normalfall wird.

Zur Analyse der Ausbildungs- und Übernahmesituation sind auf regionaler und Bundesebene paritätisch besetzte Runde Tische eingerichtet. IG BCE und Chemie-Arbeitgeber haben diese Gremien mit mehr Kompetenzen ausgestattet.

Unter dem Titel „Pre-Start“ legen Gewerkschaft und Chemie-Arbeitgeber ein neues Projekt zur Integration junger Menschen in die Arbeitswelt auf. Zielgruppe sind Jugendliche mit erheblichen sprachlichen oder schulischen Defiziten. Sie sollen in mehrmonatigen Kursen für eine Teilnahme an den bereits laufenden „Start“-Programmen vorbereitet werden. Hier werden junge Menschen gefördert, denen Voraussetzungen für eine Berufsausbildung fehlen. Konkret geht es um eine einjährige berufspraktische Vorbereitung.

Ansprechpartner:
Christian Hülsmeier, Tel. 0151 14 27 01 10
Michael Denecke, Tel. 0173 60 80 426


Datenverbrauch

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

Warum erhaltet ihr diese Info ? 

Inzwischen hat sich gezeigt, dass der kalkulierte mobile Datenverbrauch unserer Smartphones bei Currenta und Tectrion die kalkulierten 300 Megabyte pro Monat pro Nutzer übersteigt. Bitte beachtet dringend im Umgang mit euren Geräten (Handys und Datenkarten) die folgenden Tipps, um das Mobilfunk-Datenkontingent zu schonen und mögliche Mehrkosten zu vermeiden.  

• Verbindet euer Smartphone beim Aufenthalt in CHEMPARK-Gebäuden mit dem WLAN „Multinet“. Generiert im Intranet (hier) eure Zugangsdaten. Die bebilderte Anleitung erläutert, wie es geht.

• Nutzt an öffentlichen Plätzen (Hotels, Bahnhöfe, Innenstädte, Restaurants) und in privaten Haushalten (falls diese über eine Flatrate verfügen) so häufig es geht WLAN.

• Verzichtet unterwegs auf datenhungrige Onlinedienste wie Videostreaming und App-Updates.

• Ladet die kostenlose App „Vodafone Usage Manager“ aus den App-Stores herunter, um damit euren persönlichen Datenverbrauch im Blick zu halten.

Weiter gibt es die Möglichkeit, an den Geräten das Datenvolumen zu beschränken. 

Eine Einzelprüfung von Geräten ist derzeit nicht vorgesehen. 

Möchtet Ihr mehr erfahren?  Lest  in LOGIN 02/2016 die Artikel „Bewusster Umgang mit mobilen Daten spart Kosten“ sowie „Die größten Datenräuber auf dem Smartphone“.  

Bei Rückfragen stehen die Kollegen des Betriebsrates zur Verfügung. 


Demo II


"Heiße" Tarifverhandlungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
geht nun in die heiße Phase mit dem Start der ersten regionalen Tarifverhandlung in Nordrhein.
Nachdem uns die Arbeitgeberseite bereits auf unsere Forderungsempfehlung ein klares „Nein“
entgegengebracht hat, sind wir nun alle gefordert ihnen zu zeigen, dass wir es durchaus ernst
meinen.
Die Arbeitgeber haben unser Empfehlung von November als „Wunschkonzert“ abgetan.
Nun wollen wir ihnen zeigen, dass es kein Wunschkonzert, sondern eine Symphonie ist.
Wir rufen euch dazu auf, am 26. Januar um 08:45 Uhr am Airporthotel Van der Valk (Am Hülserhof
57, 40472 Düsseldorf unsere Symphonie zu unterstützen.
Wir werden die einzelnen Arbeitgeber beim Eintreffen durch ein Spalier von unseren Leuten laufen/
fahren lassen. Dazu wird ein Musiker unsere Forderung musikalisch wiedergeben.
Ebenso ist es erwünscht, dass jeder noch ein Musikinstrument mitbringt. Unabhängig davon, ob man
dies bespielen kann.
Die Aktion endet um 10:00 Uhr mit Beginn der Vorbesprechungen.
Für ausreichend wärmende Verpflegung ist gesorgt.
Um unsere ganze Stärke zu zeigen, müssen wir dort in großem Umfang vertreten sein.
Also, seid auch ihr dabei, um eurer Forderung nach einer spürbaren Entgelterhöhung Ausdruck


Starke Gewerkschaft - starke Mitglieder !

Der Tarifabschluss im Einzelnen

Die Entgelte steigen um 3,6 Prozent bei einer Laufzeit von 15 Monaten. In Tarifbezirken, wo die Tarifverträge bereits im Sommer ausgelaufen waren, gibt es zusätzlich Einmalzahlungen von 280 Euro (für Auszubildende 80 Euro).

 

Das Urlaubsgeld verdoppelt sich auf 1.200 Euro für Vollzeitbeschäftigte und 1.320 Euro für Schichtarbeiter. Von der Vereinbarung profitieren die unteren Lohngruppen überdurchschnittlich, das Plus liegt hier bei bis zu 1,8 Prozent. Das Urlaubsgeld wird in der chemischen Industrie zusätzlich zur Jahresleistung (95 Prozent des monatlichen Tarifentgelts) gezahlt. Auszubildende erhalten beim Urlaubsgeld einen satten Aufschlag von gut 250 Euro auf 700 Euro. Gleichzeitig steigen ihre Ausbildungsvergütungen im ersten und zweiten Ausbildungsjahr um 9 Prozent, im dritten und vierten Ausbildungsjahr um 6 Prozent.


Beide Seiten vereinbaren in einer "Roadmap Arbeit 4.0" verbindliche Absprachen zur kommenden Tarifrunde, mit denen die Branche als Arbeitgeber attraktiver wird. Dazu gehört die Schaffung von Instrumenten, die Arbeitnehmern mehr Arbeitszeitsouveränität und variablere Arbeitszeiten ermöglichen. Die Umsetzung soll durch Betriebsvereinbarungen erfolgen, wobei die Betriebsparteien auf Basis einer qualifizierten Personalbedarfsplanung sicherstellen, dass das erforderliche Arbeitsvolumen erreicht wird. Zudem sollen die Qualifizierungsangebote für die Beschäftigten mit Blick auf Digitalisierung und Wandel der Arbeitswelt verbessert werden. Dazu soll der Unterstützungsverein der chemischen Industrie (UCI), eine gemeinsame Einrichtung beider Parteien, ein entsprechendes Förderprogramm auflegen.


CuTe´s "Glosse"

"Zurück in die Zukunft"

 

Die Akten dokumentieren aber auch Arbeitskämpfe wie den letzten bedeutenden Streik in der Chemiebranche 1971, der als Wendepunkt von einer konfrontativen Haltung der Arbeitgeber hin zur Entwicklung eines gemeinsamen sozialpartnerschaftlichen Modells gilt.


Ohne "Murren und Knurren" ?!


Tarifkommission "Live"


Jetzt müssen wir raus vors Tor !


CuTe´s "Glosse"

Heisst es

"Lehmschicht" oder "Lähmschicht" ?

 

Egal, beides lässt die Klarheit nicht durch.


Top Themen BR

Mit diesen Themenbereichen befasst sich der Betriebsrat zur Zeit - weitere Infos auf Nachfrage

 

  • JA- und Betriebsversammlung CUR / TEC
  • Anpasssungen der Ausschussbezeichnungen
  • Wahlorganisation Jugend- und Auszubildendenvertretung 2018
  • Arbeitszeiterhöhung für Schicht-Mitarbeiter (Teil-/Vollzeit)
  • Kamerainstallationen
  • Automatisierung des Kurzfristhandels
  • Rahmenbedingungen für Schichtarbeit "Abfallrechtliche Kontrolle"
  • GBV "Gemeinschaftsverpflegung"
  • Umschichtung Demografiebeitrag - hier TEC
  • Betriebliche Richtbeispiele
  • Fuhrpark TEC
  • Ertragsabhängige Zahlungen

BR "CuTe" meldet sich zu Wort !

Hallo ich bin "CuTe" der neue virtuelle Betriebsrat der Currenta und der Tectrion.

 

Ich schwebe quasi über den Dingen und manchmal sehe ich mir Dinge ganz genau an.

 

Und dann werde ich hier meine "Erkenntnisse" niederschreiben. Verbindungen zu Situationen oder Personen der CUR/TEC sind nie gewollt und wenn dann rein zufällig.

 

Ich freue mich auf eure Reaktionen !

 

Euer BR-CuTe


A59: Einschränkungen im Kreuz Leverkusen-West

Leverkusen/Köln (straßen.nrw).

 

Ab kommenden Donnerstag (9.8.) bis voraussichtlich Ende August ist im Autobahnkreuz Leverkusen-West die Verbindung von der A59 aus Düsseldorf auf die Verteilerfahrbahn zur A1 nur noch einstreifig befahrbar.

 

An einem der Bauwerke im Autobahnkreuz Leverkusen-West werden in diesem Zeitraum Spundwände für ein neues Brückenfundament in den Boden gerammt. Diese Arbeiten finden außerhalb der Altablagerung "Dhünnaue" statt.

 

Ab kommende Woche Donnerstagabend (16.8.) um 20 Uhr bis Montagmorgen (20.8.) um 5 Uhr wird die A59 zwischen den Autobahnkreuzen Monheim-Süd und Leverkusen-West in Fahrtrichtung Leverkusen voll gesperrt.

In diesem Zeitraum wird die derzeit gesperrte Brücke der Ausfahrt nach Leverkusen abgebrochen. Dazu muss aus Sicherheitsgründen der Verkehr unterbrochen werden.

Eine Umleitung ab dem Autobahnkreuz Monheim-Süd über die A542 und die A3 wird ausgeschildert. Außerdem ist dann die A59 ab der Leverkusener Rheinallee nicht in Fahrtrichtung Düsseldorf befahrbar. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

 

Die Verbindungen zur A1 sowie von der A1 auf die A59 nach Düsseldorf bleiben frei.


Heiß, heißer .... Kollaps ?

 Hitze auf der Arbeit, was kann der Arbeitgeber tun ?

 

- Ventilatoren zur Verfügung stellen

- Gleitzeit einführen

- Kalte Getränke bereitstellen

- Alternativräume anbieten

Hitzefrei in dem Sinne gibt es nicht, außer die Gesundheit ist enorm gefährdet. Dann müssen Maßnahmen vom Arbeitsgeber ergriffen werden. Arbeitskleidung die mittels Gefährdungsbeurteilung vorgeschrieben ist, darf nicht unterwandert werden und selbst gelockert werden. Handelt man trotz Hitze den Anordnungen zu wieder droht eine Abmahnung.

Wichtig ist hierbei ausreichend zu trinken. Es können immer noch über die bekannten Bestellwege, Arbeitsschutzgetränke bestellt werden.

 

Wieviel sollte ich trinken am Tag, Trinkbedarf berechnen unter : www.arbeitsschutzgetraenke.de


Forderungen treffen den Nerv der Zeit


Tarifrunde Chemie


In Deutschland "klotzen" die Arbeitnehmer richtig rein !

Repräsentative Studien zeigen auf, dass in Deutschland die Arbeitnehmer richtig produktiv sind. Verglichen mit anderen europäischen Nachbarn liegt Deutschland im oberen Bereich.

 

Rund 57 % zeigen mehr Leistung als gefordert und erwartet.

 

Diese "Engagement-Werte" sind gegen dem Vorjahr gestiegen.

 

Führungskräfte müssen sich darauf konzentrieren, diese Mitarbeiter zu halten - eine Möglichkeit sind Belohnungen.

 

Sorgen Sie für Stabilität, Karriechancen, Urlaub, Ruhestandsleistungen und letztendlich ein vernünftig bemessenes Entgelt und die Leistungsträger bleiben bei ihnen.

 

"Weil sie es Wert sind !"


Was ist das, der Arbeits-, Gesundheits- und Umweltausschuss (AGU)

Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) bestimmt als grundlegendes Ziel des Arbeitsschutzes die ständige Verbesserung der Sicherheit und der Gesundheit. Dazu regelt es die zentralen Aufgaben des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie die Rechte und Pflichten seiner Akteure. Gerade durch dieses Gesetz, die Arbeitsschutzverordnungen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften ergeben sich gute Möglichkeiten, die im Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG ) vorgesehenen Mitbestimmungsrechte zu nutzen, denn der Betriebsrat ist Teil der betrieblichen Arbeitsschutzorganisation.

Kontrollfunktion ausüben

 

Dem Betriebsrat fallen im betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz unterschied-
liche Rollen zu. Zum einen hat er die Aufgabe, darüber zu wachen, dass die zugunsten der Beschäftigten geltenden Gesetze, Verordnungen und Unfallverhütungsvorschriften beachtet werden (§ 80 Abs.1 Nr.1 BetrVG).

 

Die betriebliche Interessenvertretung verfügt aber nicht nur über Schutz- und Kontroll-
funktion, sondern sie soll zudem eine aktive Rolle spielen. Nach § 80 Abs. 1 Nr. 9 hat sie nämlich Maßnahmen des Arbeitsschutzes auch zu fördern.

 

Die zentrale Vorschrift, wonach der Betriebsrat am betrieblichen Arbeitsschutz zu beteiligen ist und dabei gestaltend wirken soll, stellt der § 87 Abs.1 Nr. 7 des BetrVG.

§ 87 Abs.1 Nr. 7 des BetrVG

 

(1) „Der Betriebsrat hat, soweit eine gesetzliche oder tarifliche Regelung nicht besteht, in folgenden Angelegenheiten mitzubestimmen:“

 

(Nr. 7): „Regelungen über die Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten sowie über den Gesundheitsschutz im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften oder der Unfallverhütungsvorschriften.“

 

Nach diesem Paragrafen wird dem Betriebsrat generell ein Mitbestimmungsrecht im Arbeitsschutz eingeräumt.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, haben wir uns für Currenta und Tectrion die Aufgaben aufgeteilt, die den AGU betreffen.

 

Thema

LEV

Vertretung

·   Tectrion   

Schoennagel, Peter

Wolf, André

·   BIL

Wiechert, Stefan

Stechmann, Cornelia

·   VEL

Erdogmus, Ermine

Wolf, André

·   STL

Di Maio, Rosi

Löffler, Norbert

·   SER

Opel, Reinhold

Schmitz, Ingo

·   ANT

Stechmann, Cornelia

Opel, Reinhold

·   SUP

Opel, Reinhold

Schmitz, Ingo

 

Für alle Fragen stehen nicht nur die Kolleginnen und Kollegen der einzelnen Zuständigkeiten des AGU zur Verfügung, sondern gerne auch:

 

 

                                                                       

Cornelia Stechmann                Reinhold Opel
Sprecherin AGU                        stellv. Sprecher AGU
Telefon: 46202                          Telefon: 23094


"Gelber Schein" und Kündigung


Danke !

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

 

wir möchten uns auf diesem Wege ganz herzlich für das Vertrauen in uns bedanken und freuen uns im zukünftigen Betriebsrat ein Mandat dazu gewonnen zu haben.

 

Das bedeutet, dass wir zukünftig mit 14 Betriebsräten für euch im Einsatz sind.

 


Interessensvertreter durch und durch


"Sicherheits- und Gesundheitstopf" 2018

Auch in diesem Jahr steht wieder ein Budget für Mitarbeiter-Aktionen bei CURRENTA zur Verfügung.

 

Aus diesem Topf können Maßnahmen für Gesundheits- und Sicherheitsaktionen finanziert werden.

 

Beispiele für geförderte BGM-Maßnahmen

  • Bewegte Pause
  • Entspannte Pause
  • Lauftraining
  • Ernährungs- und Erholungsworkshops
  • Ergonomie
  • Begehung/Beratung sowie
  • Gesundheitstage.

 

Beispiele für Arbeitsschutzaktionen

  • Diverse Vorträge (Experimentalvortrag Gefahrenbereich Feuer, Schutz vor Gefahren des Lärms)
  • Besuch der Deutschen Arbeitssicherheits-Ausstellung in Dortmund
  • Sichere Benutzung von Laborabzügen (Frontalvortrag oder Vor-Ort-Präsentation)
  • Sicheres Fahrrad
  • Stolperparcours
  • Workshop „Risikobewertung durch den Mitarbeiter“
  • Workshop „Illusion der eigenen Unverletzlichkeit“
  • Fahrsicherheitstraining für Mitarbeiter und für Kraftfahrer beim ADAC.

 

Über den nachstehenden Link finden sind alle Informationen sowie alle bisher durchgeführten Aktionen. Auch die Antragsformulare können dort heruntergeladen werden.

http://currenta.cnb/arbeitssicherheit/arbeitsschutzaktionen.html


Unterstützung für junge Familien

 Seit 2016 besteht die GBV „Zeit für Familie“.

 

Nun ist es wieder soweit - der Zuschuss für 2017 kann beantragt werden.

Finanziert durch den Tarifvertag Demografie bekommen Eltern einen Zuschuss in Höhe von 460 Euro für die Betreuung von nicht schulpflichtigen Kindern.

 

Der Antrag muss bis zu 28. Februar 2018 eingegangen sein.

 

Bei der Verwendung der finanziellen Mittel aus dem Tarifvertrag Demografie war es uns wichtig, dass auch junge Kolleginnen und Kollegen direkt von dem Tarifvertrag profitieren.



Frauenforum Leverkusen

Was ist das ?

 

Das Frauenforum Leverkusen ist ein Zusammenschluss von Frauen aus Betrieben rund um Leverkusen. Ob Büro, Handwerk oder Technik – hier sind viele Berufsbilder vertreten.

 

Die monatlichen Treffen im Bezirk Leverkusen finden nach Feierabend statt und wir versuchen, viele frauenspezifische Themen zu diskutieren, Lösungen zu erarbeiten oder Aktionen zu starten.

 

Wir bilden Netzwerke und informieren (z.B. am „Internationalen Frauentag“), helfen (Frauenhaus Leverkusen), bilden uns fort (Wochenendseminare zu Frauenthemen) und haben auch ein wenig Spass (frauenspezifische Kinoveranstaltungen).

 

Wir setzen uns besonders für sozial orientierte Projekte wie z.B. Patenschaften von Mädchen in Drittländern, „gerechte Bezahlungsmodelle“ und Rentensicherung ein.

KarisMa 50plus – Karriere 50plus sind Projekte die helfen wollen mit Belastungen im Alter und deren Auswirkungen zurecht zu kommen.

 

Wir Frauen „kämpfen“ täglich mit dem „ganz normalen Wahnsinn“ zwischen Pflege, Familie, Haushalt und Beruf. Meist bleiben wir als „Frau“ auch mit auf der Strecke !

Wir helfen uns gegenseitig dies zu ändern.

 

Kommt vorbei und hört mit rein – wir freuen uns auf Euch/Sie !

 

Cornelia Stechmann

Betriebsrätin Sprecherin AGU

0214 30 46202 -  cornelia.stechmann@currenta.de


Die Schwerbehindertenvertretung informiert

Zusatzurlaub noch für 2017 geltend machen

 

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

einen Anspruch auf 5 Tage Zusatzurlaub im Kalenderjahr haben Menschen, deren Schwerbehinderteneigenschaft (Grad der Behinderung mindestens GdB 50) amtlich anerkannt ist.

 

Bei Neufeststellung der Schwerbehinderteneigenschaft – auch rückwirkend – besteht ein Anspruch auf ein Zwölftel des Zusatzurlaubs für jeden vollen Monat.

 

Bitte denkt daran, diesen Zusatzurlaub noch für 2017 schriftlich bei der Personalabteilung geltend zu machen.

 

Die Schwerbehindertenvertretung (SBV) hilft hier gerne bei der Antragsstellung.

Ursula Schiefer (Schwerbehindertenvertretung CUR/TEC)


BR-Wahl 2018 "Kandidatenvorstellung"

 Auf Initiative der "Vertrauenskörperleitung" trafen sich am 05.12. Vertrauensleute, "alte" Betriebsräte/-innen und "neue" Kandidaten/-innen, um über die bevorstehende Wahl in 2018 zu reden.

Es bestand die Möglichkeit sich auszutauschen, die Wünsche und Erwartungen zu teilen und Strategien zu entwickeln. Auch konnten die "neuen" IGBCE-Kandidaten/-innen nach ihren Vorstellungen befragt werden.

 

Eine kleine - aber sehr interessante - Veranstaltung
bestärkte die Vertrauensleute in ihrer Entscheidung, mit einer
"guten IG BCE-BR-Mannschaft" in die neue Periode zu starten.
Weitere Vorstellungsaktionen (Newsletter/Internet) werden noch folgen.


... und "schwupps" weg ist er ...

... der Bildungsurlaub 2017.

 

Also aufpassen und übertragen lassen.

 

Wie, Wo und bei Wem - dabei helfen euch die Betriebsräte der IGBCE.

 

Beschäftigte haben in NRW einen rechtlichen Anspruch auf Bildungsurlaub. Das Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz NRW (AWbG) regelt den Bildungsurlaub. Berechtigt ist, wer mindestens sechs Monate in einem Betrieb beschäftigt ist. Der Rechtsanspruch gilt aber nur, wenn der Betrieb mindestens zehn Beschäftigte hat. Der Bildungsurlaub umfasst bis zu fünf Tage im Jahr.

 

Während des Bildungsurlaubs werden Beschäftigte vom ihrem Arbeitgeber freigestellt, bekommen aber das Gehalt voll weitergezahlt. Die Kosten für eine Bildungsurlaub-Veranstaltung zahlen die Beschäftigten selbst.

Für ihre Mitglieder übernimmt die IG BCE die Seminarkosten inklusive Unterkunft und Verpflegung sowie die Kosten für die An- und Abreise.

 

Nichtmitglieder können gegen Erstattung der Kosten an den Veranstaltungen teilnehmen.

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Übertragung von Bildungsurlaub ins Folge
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CHEMIE³ - wir sind dabei !


"Ja, aber ......."

"Es war eine sehr sinnvolle und interessante Veranstaltung.", sagten viele der Vertrauensleute die am letzten Wochenende ein Seminar zum Thema

"Gewaltfreie Kommunikation"

in Rösrath besuchten.

 

Organisiert und geleitet durch Cornelia Stechmann und Burkhard Broch lud der "Vertrauenskörper der Currenta/Tectrion" ein.

Als Referent konnte der Leverkusener Kommunikationsspezialist Stephan Joseph gewonnen werden, der seine Seminare unter das Motto stellt

 

"Wer lernt, aber nichts verändert, hat nichts gelernt.".

 

Verhaltensänderungen waren in den "Übungsgesprächen" bereits nach den ersten Minuten zu spüren. "Merken Sie, wie das Gespräch einfacher läuft ... irgendwie konstruktiver.", so der Trainer.

 

Nach vielen gespielten Situationen und einigen Gesprächen in den Pausen stand fest, es war eine gelungene Veranstaltung zur Weiterbildung.


"Schöne Tarif-Bescherung"

50 % aller Mitarbeiter erhalten auch dieses jahr wieder eine Sonderzahlung.

 

Allerdings gibt es da schon Unterschiede

  • in Betrieben mit Tarifbindung sind es glatte 74 %, die in den Genuss kommen.

Des Weiteren haben die tarifgebunden Mitarbeiter meist einen Rechtsanspruch auf Zahlung ihres "Weihnachtsgeldes".

In den meisten Tarifverträgen sind solche Gratifikationen vorgesehen und meist an die prozentuale Bindung des Entgeltes gekoppelt. Somit steigt die Gratifikation auch direkt mit den Lohnerhöhungen aus den Tarifabschlüssen.

 

Somit können wir euch guten Gewissens
"eine schöne Tarif-Bescherung" wünschen.


6. Ordentlicher Gewerkschaftskongress der IG BCE vom 08. – 13. Oktober 2017 Hannover Congress Centrum

Was ist der Kongress?

Wer nimmt daran teil?

Was passiert dort?

Diese und weitere Fragen beantworten wir in dieser Übersicht.

 

Der Kongress der IG BCE

. . . tagt alle 4 Jahre.

Er besteht aus 400 Delegierten.

Diese werden auf 44 regionalen Konferenzen gewählt.

Die Delegierten legen die Politik und Positionen der Gewerkschaft für die kommenden 4 Jahre fest.

37,8 Prozent der Delegierten sind Frauen.

11 Prozent kommen aus der Jugend.

31,8 Prozent sind erstmals Gewählte.

48 Jahre beträgt das Durchschnittsalter.

Die jüngste Person ist 19 Jahre.

Die älteste Person ist 71 Jahre.

 


Arbeitnehmerschutz als Standortfaktor ?

Abbau von Arbeitnehmerrechten war bisher die Ansage von vielen Unternehmen .....

 

"Falsch"

 

sagt das Weltwirtschaftsforum in einer neuen Studie.

 

Ganz im Gegenteil - die Stärkung der Arbeitnehmer und ihrer Einflußmöglichkeiten bedeutet ein großes "Plus" für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

 

Flexibilität und Rechte der Arbeitnehmer sollten in einem "gesunden" Verhältnis zueinander stehen. Produktivität und Wohlstand von Gesellschaften hängen auch von "sicheren Arbeitsplätzen" ab, so die Experten.

 

Deutschland befindet sich in der "Weltrangliste" auf Platz 5 - somit ist "Luft nach oben".

Die "Stärkung der Arbeitnehmerrechte" funktioniert durch "starke Gewerkschaften", das sollten sich alle Beschäftigten klar machen.

Im Übergang vom Kapitalismus zu einer "talentorientierten" Wirtschaft ist es wichtig einen innovativen Partner, wie z.B. die IGBCE, an seiner Seite zu haben.

 

Die Ökonomie und die Arbeitnehmer werden profitieren, wenn man in dieser Entwicklung "alle" Einflüsse beachtet und das Gesamtsystem positiv entwickelt.
 

Die IGBCE-Betriebsräte sorgen bei CURRENTA und TECTRION für die "Stärkung eurer Rechte" !


Die "Freiheit", wählen gehen zu dürfen !

Liebe Kolleginnen und Kollegen

 

Es steht eine wichtige Wahl an, die Bundestagswahl und wir können das Wahlergebnis beeinflussen. Wir haben also etwas, wovon Millionen von Menschen in der Welt noch träumen.

 

 

Eine Freiheit in unserem Lande ist, auf dieses Recht – wählen zu gehen - zu verzichten. Genauso gehört es auch zur Freiheit, daran zu erinnern und wählen zu gehen. Demokratie wird gemacht von uns allen und nicht nur von einem oder wenigen.

 

Demokratie ist gemeinsames Handeln von uns allen, die ihr einbringen solltet. Und wie viel Kompetenz und Hingabe, wie viel Mut und Ehrlichkeit wir in der Politik vorfinden, ist kein Zufall, sondern Folge unserer Entscheidungen. Diejenigen, denen wir unsere Stimme geben, werden unser Land gestalten. Was wir aktiv beitragen, wird zum Programm. Was wir passiv hinnehmen, ebenso.

 

Deshalb möchte wir euch ermutigen
Überlasst unsere parlamentarische Demokratie nicht der Beliebigkeit oder gar dem Verdruss.

 

Eigentlich ist uns das Wählen vertraut

Jeden Tag treffen wir unsere Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten – in allen möglichen Lebensbereichen.
Warum soll das für die Politik nicht gelten ?

 

Unsere Demokratie lebt davon, dass wir eine Stimme haben und diese Stimme nutzen. Sie lebt davon, dass Bürger andere Bürger auf Zeit damit beauftragen, die öffentlichen Dinge zu regeln. Und sie lebt davon, dass die Gewählten ihren Auftrag ernst nehmen.

 

Unsere Demokratie ist nicht perfekt und ihre Ergebnisse überzeugen nicht jeden jederzeit. Aber sie ist vital, offen für Veränderung, lernfähig und damit die Ordnung, die das Kostbarste schützt, was wir haben : selbstbestimmt und eigenverantwortlich unser Leben, unsere Zukunft zu gestalten.

 

61,8 Millionen Bürgerinnen und Bürger sind in diesem Jahr wahlberechtigt. Jede und jeder einzelne kann gewiss sein :
Deine Stimme hat am Sonntag Gewicht und zwar genauso viel wie die Stimme Deines Nachbarn, Deines Vorgesetzten oder die des Bundespräsidenten.

 

Wir alle haben die Wahl. Wollen wir abwarten, zuschauen oder mitwirken ? Indem wir wählen, entscheiden wir uns für eine "lebendige Demokratie."

 
(Alt-Bundespräsident Joachim Gauck zur Stimmabgabe bei der Bundestagswahl)

Eure IGBCE-Betriebsräte !


Dein Job macht dich krank ?

Jeden Morgen fröhlich aus dem Bett und voll motiviert auf die Arbeit - Wunschvorstellung oder Realität ?

 

Natürlich geht das nicht immer - aber
auf welche Warnzeichen muss ich achten, damit eine "schlechte Phase" nicht zu einem "gefährlichen Zustand" wird ?

 

Achtet auf folgende Punkte im Tagesablauf und macht dann eure persönliche Wertung und Betrachtung - zieht daraus die Konsequenzen und lasst euch früh genug helfen. Ärzte und Betriebsräte können euch unterstützen dann wieder ins "Gleichgewicht" zu kommen.

 

  • Ihr wollt lieber im Bett bleiben
    Es wird jeden Morgen problematischer sich aufzuraffen.
  • Der Körper schmerzt bei dem Gedanken an Arbeit
    Meist ist der Bauch oder der Kopf der erste Indikator - achtet auf dieses "Frühsignal"
  • Unterforderung - dich quält die Langeweile
    Bin ich motiviert oder laufe ich nur so meit - wie sieht es mit Lob und tadel aus - nimmt mich jemand ernst ?
  • Weiterentwicklung im Job - passiert die ?
    Es müssen nicht die Karrieresprünge sein, aber vielleicht hat sich im Tätigkeitsbereich etwas geändert - neue Methoden, Vorgehens- oder Sichtweisen. habe ich die Möglichkeit mit Hirn und Händen mal was anders zu machen ?
  • Blauer Montag
    "Montagshasser werden unglücklich" - Panikattaken wenn Montags der Wecker klingelt ist ein Zeichen für "ünglücklich sein".
  • Konzentrieren fällt schwer
    200 Meetings - schon wieder ne neue "Sau durch Dorf getrieben" - Zig EMails. Wenn das Hamsterrad ruft wird es Zeit zum Handeln.
  • Sie kriegen Ausschlag bei dem Gedanken an den Chef
    Genau das ist ein zeichen auf das geachtet werden muss - er ist zwar Vorgesetzter und am "längeren Hebel" - nur muss fair und klar miteinander umgegangen werden. Auch hier gibt es viele Hilfestellungen (Mediation, Betriebsrat, Aussprachen).
  • Tag und Nacht - Arbeitsstress
    Sie können nicht mehr "abschalten" - die Arbeit steuert immer und überll ihre Gedanken - sie melden sich an ihrem privaten Handy mit der Firmenanrede - STOP !
  • Nicht jammern - handeln !
    Sie werden im Umfeld darauf angesprochen, dass sie nur jammern und negativ reden - nehmen sie es auf und versuchen ihre "Jammerargumente" in "Handlungsfelder" umzudefinieren. Agieren statt reagieren.


Phasen schlechter Stimmung und sind tolerierbar - manchmal reichen einfache Veränderungen um sie wieder positiv zu gestalten. Jedoch sollte es länger dauern oder mehrere Punkte (s.o.) fallen auf, sollte man etwas "Grundlegendes" ändern. Auch bei uns gibt es da vielfältige Möglichkeiten.

 

Die Betriebsräte stehen immer zur Verfügung !


Der Ausschuss Leben & Arbeiten informiert:

 

 

Unterstützung für (werdende) Eltern -

Informationstool Familienleistungen gestartet

 

- Welche Leistungen stehen mir zu?

- Wo kann/muss ich welche Leistung beantragen?

- Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

 

 

Ja - es gibt viele Leistungen und Unterstützungsangebote für (werdende) Eltern, aber es ist unglaublich mühsam herauszufinden, wo ich was und unter welchen Umständen bekomme.

Das neue Info Tool des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend verspricht Abhilfe.

 

Hier findet man einen guten Überblick über alle familienpolitischen Leistungen und Möglichkeiten.

www.infotool-familie.de


Rückblick Info Tage der GBR-Kommission Leben und Arbeiten

 

 

Anfang Juli fanden an allen Standorten die Info Tage zum Thema „Unterstützungsangebote“ statt.

 

 

Eingeladen waren Fachleute von u.a. famPlus, dem

pme Familiensservice, der pronovaBKK, der gesunden Arbeitswelt, der Schwerbehindertenvertretung, den Personalabteilungen CUR und TEC und der IG BCE.

 

Trotz Terminkollision mit dem Mitarbeiterfest zum Info Tag in Leverkusen und Dauerregen zum Termin in Uerdingen, fanden viele Kolleginnen und Kollegen den Weg zu uns.

 

Richtig “ans Arbeiten“ kam der Experte von famPlus. Neben einigen einfachen Anfragen hatte er 18 Beratungen.

 

An zweiter Stelle der Hitliste standen die Kolleginnen des pme Familienservice. Auch hier gab es neben den einfachen Anfragen auch einige konkrete Beratungen.

 

Beratungen bedeutet in diesen Fällen immer, dass Kolleginnen und Kollegen einer bestimmten Situation über einen gewissen Zeitraum unterstützt werden

Auch am Stand der pronovaBKK gab es „Betrieb“. Hier ging es häufig um ganz konkrete Anliegen, wie z.B. Facharzttermine, aber auch um besondere Leistungen als Betriebskrankenkasse.

 

Unsere Gäste und auch wir haben uns besonders über die vielen positiven Rückmeldungen von den Kolleginnen und Kollegen gefreut.

 

Uns haben die Info Tage noch einmal verdeutlicht, wie hoch der Informations- und Unterstützungsbedarf beim Thema Pflege ist. Für uns steht fest, dass wir hier noch mal mit Angeboten zur Unterstützung nachlegen müssen.


Nur noch wenige Tage - Zusatzkrankenversicherung der Pallas

Besser versorgt im Fall der Fälle durch Zusatzkrankenversicherung der Pallas

 

Rund 25 Millionen Deutsche haben schon eine private Zusatzpolice zu ihrer gesetzlichen Krankenversicherung abgeschlossen, um Lücken in der Versorgung zu schließen. CURRENTA-Mitarbeiter haben nun die Chance, dafür ein besonderes Angebot der Pallas Versicherung zu nutzen. Dabei verzichtet der private Krankenversicherer auf die Einstiegshürde der Gesundheitsfragen.

 

„Wir haben in unseren Gesprächen mit Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern gemerkt, dass es einen großen Bedarf bei der privaten Krankenzusatzversicherung gibt“, berichtet Frank Eggert, Leiter Privatversicherungen bei der Pallas Versicherung AG. „Deshalb haben wir erstmals ein Angebot in diesem Bereich geschnürt.“

 

Das Besondere: Bei Vertragsabschluss verzichtet der Versicherer auf die mittlerweile übliche detaillierte Prüfung des Gesundheitszustands. Dieses Angebot ist bis zum 30. Juni 2017 befristet. Es gilt ohne Einschränkung für die Bausteine Zahnbehandlung, Zahnersatz und Vorsorge. Wer in den letzten zwölf Monaten weniger als 20 Tage arbeitsunfähig krank war, kann auch den Baustein Krankentagegeld (ab der 7. Woche, bis 30 Euro pro Tag) ambulant und stationär ohne Gesundheitsfragen abschließen. Vorerkrankungen, wie zum Beispiel Allergien oder Sportunfälle aber auch Größe und Gewicht spielen keine Rolle. Die einzelnen Tarife können individuell als Ergänzung zu jeder gesetzlichen Krankenversicherung abgeschlossen werden und behalten auch beim Kassenwechsel ihre Gültigkeit.

 

„Jeder Mitarbeiter muss genau prüfen, ob diese zusätzliche Versicherung etwas für ihn ist. Wir beraten natürlich ausführlich zu den Konditionen und Möglichkeiten“, sagt Frank Eggert.

 

Alle Informationen, Tarife, Preise und Ansprechpartner finden Sie direkt online oder per Telefon unter 0214 30 61385.

 

Die Pallas Versicherung AG ist ein Tochterunternehmen der Bayer AG und seit ihrer Gründung im Jahr 1972 für sämtliche Versicherungsbelange des Bayer-Konzerns weltweit zuständig.


Psychotherapeut - schnelle Hilfe jetzt möglich !

Kurzfristig Unterstützung durch einen Psychotherapeuten zu bekommen, war bis vor kurzem nicht denkbar.

 

Dies stellt aber für viele Menschen in Krisensituationen ein großes Dilemma dar, da sie die Hilfe jetzt und nicht erst in 3-6 Monaten benötigen.

Seit dem 1sten April sind die Psychotherapeuten gehalten eine spezielle Sprechstunde anzubieten für die man kurzfristig Termine bekommen kann.

Der Hintergrund diese Angebot ist der Präventionsgedanke, da es sich nicht bei jeder Krise oder Störung um eine psychische Erkrankung handelt, aber es kann sich eine daraus entwickeln. Hier frühzeitig ein Beratungsangebot zu installieren kann eine spätere Erkrankung verhindern. Ist der Patient bereits erkrankt, kann hier schon mal festgestellt werden, welches das richtige Angebot wäre – Kurz oder Langzeittherapie, Einzel oder Gruppe.

 

Eine weitere Änderung ist das für Menschen, die dringend Hilfe benötigen, weil sie z.B. schon arbeitsunfähig sind, die sogenannte Maßnahme der Akuttherapie zur Verfügung steht. Hierfür muss der Krankenkasse der Bedarf nur gemeldet werden und es kann auf ein umständliches und langes Antragsverfahren verzichtet werden. Für diese Akuttherapie stehen dann erst einmal 24 Sitzungen a 25 min zur Verfügung.

 

Diese Änderungen tragen der stetigen Zunahme von psychischen Erkrankungen und den damit verbundenen Auswirkungen, wie z.B. lange Arbeitsunfähigkeitszeiten, Rechnung. Nach Aussage der Bundes Psychotherapeuten Kammer erhofft man sich Termine innerhalb von ein bis zwei Wochen anbieten zu können.

 

Wer Schwierigkeiten hat soll sich an den Terminservice der Kassenärztlichen Vereinigung wenden.


Die Schwerbehindertenvertretung (SBV) und das neue Bundesteilhabegesetz (BTHG)


Das neue BTHG, das in großen Teilen zum 1.1.2018 gültig wird, hat einige Veränderungen auch für die Arbeit der Schwerbehindertenvertretungen (bisher im SGB IX geregelt), die schon ab dem 30.12.2016 gültig geworden sind. Ich will hier einen kurzen Überblick über die wesentlichsten Änderungen geben.

 

  • Stärkere Beteiligung bei der Kündigung Schwerbehinderter. Hier wurde das Gesetz durch eine sogenannte Unwirksamkeitsklausel ergänzt. Dies bedeutet, dass eine Kündigung eines Schwerbehinderten oder Gleichgestellten ohne die erforderliche Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung nach § 95 Absatz 2 Satz 1 ausgesprochen wird, unwirksam ist und das Arbeitsverhältnis weiter besteht. Der Gesetzgeber hält die Beteiligung der SBV für besonders wichtig, da es auf dem Arbeitsmarkt schwierig ist einen Menschen mit Behinderung zu vermitteln und die Bedeutung des Verbleibens im alten Arbeitsverhältnis umso höher ist.
     
  • Der Schwellenwert für die Freistellung der Vertrauensperson sinkt. Bisher war es so geregelt, dass die Vertrauensperson ab einer Zahl von 200 Schwerbehinderten und Gleichgestellten auf Antrag von ihrer betrieblichen Arbeit freizustellen war. Das neue BTHG spricht hier von einem Schwellenwert von 100 Schwerbehinderten und Gleichgestellten. Hier sieht man von seiten des Gesetzgebers, dass die SBV mittlerweile aufgrund des demographischen Entwicklung zunehmend eine Schlüsselstellung einnimmt, vor allen Dingen mit Blick auf das betriebliche Eingliederungsmanagement.
     
  • Ebenfalls ist ab dem 30.12.2016 in §96 Abs. 8 Satz 3 des SGB IX jetzt ganz neu geregelt, dass der SBV zur Unterstützung eine Bürokraft in erforderlichem Umfang zusteht. Die Bundesregierung hat hier erkannt, dass die gestiegenen Anforderungen an Schwerbehindertenvertretung auch eine bessere personelle Ausstattung mit Hilfspersonal erfordern. Das soll der SBV ermöglichen, sich auf die eigentlichen Aufgaben konzentrieren und ihnen besser nachkommen zu können.
     
  • Für die Stellvertreter ist ebenfalls einiges neu geregelt worden, wie z. B der Schulungsanspruch, den das 1ste stellvertretende Mitglied jetzt im selben erforderlichen Umfang erhält wie die Vertrauensperson. Es gilt weiterhin, dass das Amt die Notwendigkeit und die Art der Schulungen bestimmt.

 
Dies sind aus Sicht der SBV erst einmal die interessantesten und wichtigsten Neuerungen. Wer noch mehr darüber lesen möchte, findet auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) weitere Informationen. Hierzu folgender Link:


http://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2016/bthg-verabschiedet.html

 

Ursula Schiefer – SBV CUR/TEC


CURRENTA und seine Ärzte

Diesmal im Arbeits-, Gesundheits- und Umweltausschuss (AGU)

 

Bestellung von neuen Betriebsärzten

 

Der Arbeitsmediziner bzw. Betriebsarzt führt Maßnahmen aus zur Vorbeugung arbeitsbedingter Beschwerden und Erkrankungen (Prävention) bzw. deren Früherkennung. Behandelnd (therapeutisch) ist er im allgemeinen nur begrenzt tätig (z. B. bei Notfällen, Erster Hilfe).

Im Unterschied zu vielen anderen Arztgruppen benötigt er deshalb auch ein gutes Verständnis der Arbeitsprozesse und der sozialmedizinischen sowie sozialrechtlichen Grundlagen unseres Gesundheitssystems.

 

Die Aufgaben des Betriebsarztes sind insbesondere

  • Beratung von Arbeitgeber und Arbeitnehmern in allen Fragen des medizinischen Arbeitsschutzes
  • Unterstützung bei der Beurteilung der Arbeitsbedingungen (Gefährdungsbeurteilung)
  • Untersuchung und arbeitsmedizinische Beurteilung der Arbeitnehmer, Erfassung und Auswertung der Untersuchungsergebnisse
  • Beobachtung des Arbeitsschutzes im Betrieb, z.B. durch Begehung der Arbeitsstätten.

Der Betriebsarzt ist in erster Linie ein Berater. Er muss in engem und vertrauensvollem Kontakt mit dem Arbeitgeber, den Arbeitnehmern und den mit medizinischen Fragen beschäftigten Einrichtungen und Ärzten außerhalb des Betriebes stehen.

 

Wichtig ist auch die Kooperation mit der für den Betrieb zuständigen Fachkraft für Arbeitssicherheit. Der Betriebsarzt klärt in Absprache mit dem Unternehmer auch Fragen mit der zuständigen Berufsgenossenschaft oder der staatlichen Behörde (Gewerbeaufsicht bzw. Amt für Arbeitsschutz).

 

Nach § 80 Abs. 1 Nr. 9 soll die betriebliche Interessenvertretung Maßnahmen des Arbeitsschutzes fördern, also eine aktive Rolle spielen. Die zentrale Vorschrift, wonach Betriebsräte am betrieblichen Arbeitsschutz zu beteiligen sind, ist der § 87 Abs.1 Nr. 7 des BetrVG. Dadurch haben sie besondere Chancen, den betrieblichen Arbeitsschutz mitzugestalten.

 

Dies tun wir im Zusammenhang „Betriebsärzte“ dadurch, dass sie sich bei uns (im Ausschuß AGU) mit einem Beitrag über ihrem Arbeitsschwerpunkt vorstellen.

  • Wo liegen ihre Schwerpunkte als Facharzt ?
  • Warum eine Zusatzausbildung zum Arbeitsmediziner ?
  • Warum die Currenta ?

 Danach beschließt der AGU die Bestellung und teilt dies schriftlich der Leitung Gesundheitsschutz mit.


Arbeitsstättenverordnung

Behinderungsgerechte Gestaltung ergänzt

 

Die am 3. Dezember 2016 in Kraft getretene Änderung der Arbeitsschutzverordnung präzisiert die Pflichten zur behinderungsgerechten Arbeitsstättengestaltung.

 

Die Verordnung stellt jetzt klar, dass auch Pausen- und Bereitschaftsräume, Kantinen, Erste-Hilfe-Räume und Unterkünfte für Beschäftigte mit Behinderungen - falls diese im Betrieb beschäftigt sind - sicher und gesundheitsfördernd zu gestalten sind. Diese Gebäudeteile hatte die Verordnung bislang nicht ausdrücklich erwähnt.

Neu ist auch, dass ein Verstoß gegen diese Pflicht als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann.


Arbeitszeitmeldungen = Mitbestimmung

Der "Engelt & Arbeitszeitausschuss" als zuständiger Ausschuss für Arbeitszeitthemen hat eine einheitliche, nachvollziehbare und dokumentationssichere Vorgehensweise - für mitbestimmungsrelevante Meldungen - beschlossen.

 

Ab dem 01.04.2017 sollen ALLE Arbeitszeitmeldungen, die mitbestimmungspflichtig sind, an einen Gruppenpostkorb geschickt werden. Von dort aus werden die Anträge an die zuständigen BR’s weitergeleitet. Nach Genehmigung durch diesen, erfolgt die Rückmeldung an die Personalabteilung wieder über diesen Postkorb.

 

Die Dokumentation ist durch diesen Prozess deutlich einfacher und nachvollziehbarer. Es gibt eine zentrale Kontaktstelle für alle Anträge. Die Gefahr, dass Anträge aufgrund von Urlaub oder Krankheit nicht bearbeitet werden, wird deutlich reduziert.

 

Für weitere Informationen zu diesem Thema, könnt ihr Artur Oblong ansprechen.


Schichtsystem Abfallrechtswarte

Gemeinsam mit einem Kollegen und Fachmann zu Schichtsystemen aus der IGBCE, haben wir auf Grundlage der Vorgaben des Arbeitgebers zur Abfallrechtswarte, ein vorhandenes Schichtsystem der Currenta modifiziert.

 

Dieses haben wir dem Arbeitgeber zur Einführung vorgeschlagen. Nach Prüfung durch die Personalabteilung konnten wir uns in der Arbeitsgruppe Abfallrechtswarte auf dieses von uns vorgeschlagene Schichtsystem einigen.

 

Sowohl GBR als auch BR am Standort Leverkusen, der zuständig ist, haben diesem Schichtplan zugestimmt.

 

Für weitere Informationen zu diesem Thema, könnt ihr Artur Oblong ansprechen.


Umkleidezeit

Nachdem es beim Thema Umkleidezeit für den Bereich Security Management von Arbeitgeberseite die Ansage gab, dass die MA dieses Bereiches eigentlich keine Vergütung erhalten sollen, haben wir als IGBCE-Betriebsräte uns deutlich gegen diese Vorgehensweise ausgesprochen.

 

Einen Vorschlag des Personalabteilung für alle SEC-Mitarbeiter 300 € zu zahlen, haben wir ebenfalls abgelehnt und dies auch so an den GBR weitergeleitet.

Dort konnte die Verhandlungskommission erreichen, dass für das Jahr 2016 die Pauschale nach GBV ausgezahlt wird.

 

Wir werden die weitere Vorgehensweise, die ab 2017 gelten soll, nochmals in die Verhandlungskommission zur GBV „Umkleidezeit“ nehmen und dort abschließend regeln.

 

Für weitere Informationen zu diesem Thema, könnt ihr Artur Oblong ansprechen.


Unterstützung für alle - wissen was, wie, wann und wo ?

 Die GBR Kommission Leben und Arbeiten wird in diesem Jahr an allen Standorten einen Info-Tag zum Thema

 

Unterstützungsmöglichkeiten

 

anbieten.

 

Uns erreichen zunehmend Fragen zu allen möglichen Themen aus dem Bereich Leben und Arbeiten, daher haben wir uns entschlossen in diesem Jahr Info Tage an allen Standorten zu organisieren.

 

Welche Unterstützungsangebote und Möglichkeiten gibt es z.B. überhaupt ?

 

  • Die KiTa hat kurzfristig geschlossen, wie bekomme ich eine Unterbringung meines Kindes organisiert ?
  • Ein Familienmitglied ist schwer erkrankt, wo und wie bekomme ich Unterstützung ?
  • Ich habe Probleme einen zeitnahen Arzttermin zu bekommen.

An diesen Info-Tagen stehen nicht nur wir für Anfragen zur Verfügung, sondern auch Profis zu den verschiedensten Gebieten. So werden unter anderem auch Experten von famPlus, dem pme Familienservice und der pronova Kranken- und Pflegekasse vor Ort sein.

 

Die genauen Termine werden wir in Kürze veröffentlichen.


Arbeiten und Leben

Der BAVC (Arbeitgeberverband) und die IGBCE haben ein gemeinsames Papier zu dem Thema

Arbeiten und Leben in Balance

 

erarbeitet.

 

Dieses befasst sich in mehreren Themenbereichen mit der Frage

"Welche neuen Herausforderungen bringt uns die veränderte Arbeitswelt ?"

 

Die einzeln noch weiter auszugestaltenden Themen sind u.a.

  • Neue Anforderungen einer sich verändernden Arbeitswelt
  • Sozialpartner gestalten die neue Arbeitswelt
  • Akzeptanz partnerschaftlicher Lösungen
  • Führung - auch in Teilzeit
  • Neues Rollenverständnis erforderlich
  • Unverändertes geschlechtsspezifisches Berufswahlverhalten
  • Personalentwicklungskonzepte für alle Altersgruppen
  • Sozialpartner sind Multiplikatoren

Bei weiteren Fragen stehen wir euch zur Verfügung - die Betriebsräte der IGBCE.



Information der GBR-Kommission Leben und Arbeiten

Die GBV Zeit für Familie

ermöglicht eine finanzielle Unterstützung

für Eltern. Sie soll helfen

die Betreuung von nicht schulpflich-

tigen Kindern mit der täglichen

Arbeits- und Lebensgestaltung

besser zu vereinbaren. Sie

gilt rückwirkend zum 01.01.2016.

Die GBV gilt für Tectrion und

Currenta gleichermaßen es gibt

sie im Intranet oder bei den zuständigen Betriebsräten.

 

 

 

Die GBV Flexible Arbeitsformen - Telearbeit

und Mobiles Arbeiten

gilt bisher leider nur für Currenta, die Gespräche mit Tectrion laufen weiter.

Mit Abschluss der neuen Vereinbarung ermöglichen wir den Kolleginnen und Kollegen eine bessere Vereinbarkeit von privater Lebensführung und den beruflichen Anforderungen.

In der neuen GBV werden die schon bekannte Telearbeit als auch die neue Form Mobiles Arbeiten geregelt.

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Flyer GBR Familien 2016.pdf
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Download
Flyer GBR Mobiles Arbeiten 2017.pdf
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Workshop der Vertrauensleute

Am 23. und 24. 11. fand unter fachkundiger Leitung ein Workshop für die (neuen) Vertrauensleute der CURRENTA statt.

 

Frei unter dem Motto "Ihr und Wir" standen folgende Grundsatzfragen zur Diskussion :

  • Welche Themen sind euch besonders wichtig ?
     
  • Wie kann der BR die Informationswege verbessern ?
     
  • Was läuft gut - was kann der BR verbessern ?
     
  • Als wichtige Themen wurden u.a. genannt : Arbeitsdichte, Entlohnung und Vorruhestand.
  • Die Verbesserung der Information könnte durch Präsenz in den Betrieben und Social Media erreicht werden.
  • Zusätzlich - quasi als Verbesserungspotential - wünscht man sich mehr Transparenz des Betriebsrates - sowohl zu Themen als auch zu den Organisationsstrukturen.

Die Veranstaltung war leider zu kurz - aber durchaus positiv bewertet - sie wird in 2017 wiederholt werden.


Stärkung des Betriebsrates bei Leiharbeit

Die Änderungen im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz werden wahrscheinlich zum 01.04.2017 in Kraft gesetzt.

 

Um zu verhindern, dass hier missbräuchlich mit den Arten der Verträge gespielt wird, sind wir als Betriebsräte über den Einsatz von Leiharbeitern und auch über die Werkverträge zu unterrichten.

 

Viele Änderungen beziehen sich auf Beschäftigungsfristen und die Angleichung der Arbeitsentgelte.

 

Mehr Informationen zu diesem Thema gibt es bei den Betriebsräten und auch direkt über den Gesetzestext.


Urlaubsansprüche für Pensionäre nunmehr geregelt

Tariflicher Urlaubsanspruch auch im Pensionsurlaub

 

Bereits zu Beginn diesen Jahres haben wir den Arbeitgeber darauf aufmerksam gemacht, dass die Vorgehensweise, den gesetzlichen/tarifvertraglichen Urlaub auf den Pensions­urlaub anzurechnen, nicht zulässig ist.

 

Mehrere Gerichtsurteile haben uns als GBR-Kommission Entgelt & Arbeitszeit dazu bewegt, den Arbeitgeber schlussendlich aufzufordern, die Anrechnung nicht mehr durchzuführen.

 

Der Grund für den Anspruch auf Urlaub im Pensionsurlaub rührt daher, dass der Pensionsurlaub eine betriebliche Freistellung ist. In den Urteilen, in denen es um diesen Urlaubsanspruch ging, war eine solche Freistellungsphase der Streitpunkt.

 

Was bedeutet dies jetzt für Kolleginnen und Kollegen, die in Zukunft noch Anspruch auf Pensionsurlaub haben ?

 

Gesetzlicher/tarifvertraglicher Urlaub ist vor Beginn des Pensionsurlaubes vollständig abzuwickeln. Ist dies nicht oder nur teilweise möglich, erfolgt grundsätzlich eine Abgeltung noch bestehender Resturlaubsansprüche zum Zeitpunkt der Beendigung des Arbeits­verhältnisses.

 

Für Mitarbeiter mit Pensionsurlaubs-Anspruch in 2016 haben wir seit September folgende Vorgehensweise abgesprochen :

  1. Mitarbeiter, die bereits pensioniert und somit aus dem Unternehmen ausgeschieden sind, erhalten keine nachträgliche Abgeltung der Urlaubsansprüche.

  2. Bei Mitarbeitern, die sich z.Zt. in Pensionsurlaub bzw. in der Passivphase der Altersteilzeit befinden, wird der Urlaub im Austrittsmonat abgegolten.

  3. Mitarbeiter, die in den nächsten Monaten ihren Pensionsurlaub antreten und aus betrieblichen Gründen ihren gesetzlichen/tarifvertraglichen Urlaubsanspruch nicht mehr in vollem Umfang abwickeln können, erfolgt die Abgeltung ebenfalls im Austrittsmonat.

In Zukunft gilt also :
Urlaub vor dem Pensionsurlaub nehmen !

 

Sollte der Pensionsurlaub über den Jahreswechsel hinweg dauern, so kann nur der Urlaub aus dem Jahr, in dem der Pensionsurlaub beginnt, auch als Freizeit gewährt werden. Der anteilige Urlaubsanspruch aus dem Jahr, in dem der Pensionsurlaub endet und man das Unternehmen verlässt, wird im letzten Monat mit dem Entgelt ausbezahlt.

 

Diese Vorgehensweise ist notwendig, da ein Urlaubsanspruch erst zu Jahresanfang entsteht bzw. beginnt und der anteilige Urlaub nicht im Vorjahr genommen werden kann.

 

Artur Oblong

Sprecher GBR-Kommission E&A


Starke Jugend - Top Wahlbeteiligung

 Am 15. und 16.11.2016 fand am Standort Leverkusen die Wahl der Jugend- und Auszubildendenvertretung statt.

 

Insgesamt haben sich 15 hochmotivierte Kandidaten zur Wahl gestellt und gemeinsam mit dem Wahlvorstand und den Wahlhelfern eine Wahlbeteiligung von satten 64,14% erreicht.

 

Damit wurde das Rekordergebnis von 2014 noch einmal übertroffen.

 

Der Betriebsrat dankt allen Mitgliedern des Wahlvorstandes, den Wahlhelfern und wünscht der neuen Jugend- und Auszubildendenvertretung viel Erfolg bei ihrer Arbeit in den nächsten zwei Jahren.

 

Auf eine gute Zusammenarbeit !


Häusliche "Ostblock-Pflege" ?

Pflege zu Hause - für viele eine echte Alternative ?!

Aber wie sehen die Randbedingungen aus - wie sind die finanzielen Belastungen und stehen die Betreuer die Situation alleine durch.

Eine Möglichkeit der Hilfe kann die "Pflegekraft aus dem Ostblock" sein. Allerdings sind da viele "offene" Fragen.

 

Sprachbarrieren? Arbeitszeitgesetze? Aufenthaltserlaubnisse? Voraussetzungen? Mobilität? Kosten und Versicherungen? usw.

 

Pauschal sind diese Fragen nicht zu beantworten - aber es gibt durchaus Pflegedienste, welche sich auf genau diese Lösung spezialisiert haben.

Nähere Auskunft und Hilfestellung zum Thema "24 Stunden Pflege durch osteuropäischen Haushaltshilfen" erhalten sie bei famPLUS.

 

Die Beratung ist für Currenta und Tectrion Beschäftigte kostenfrei.

 

Anmeldung auf der Internetseite www.famplus.de mit der dienstlichen eMail Adresse.


Top Themen BR

Mit diesen Themenbereichen befasst sich der Betriebsrat zur Zeit - weitere Infos auf Nachfrage

  • Datenschutzrichtlinie
  • Bildung 2020
  • Azubi-Feedback
  • Flexi-Teilzeit
  • Gefährdungsbeurteilung "Psychische Belastung"
  • Unterweisungstool "SAM"
  • Eingliederungsteam
  • SAP-Berechtigungskonzepte
  • Mobiles Arbeiten
  • .....

Kamera - Dschungel

 “Der Ausschuss muss sich mit immer mehr Anträgen zu Kamerasystemen befassen.“ so Burkhard Broch (Sprecher Ausschuss „Neue Technologien“) und alle Systeme müssen – trotz bestehender GBV – einzeln begutachtet werden. Viele Systeme unterstützen oder ersetzen alte Technologien und einige Kameras werden einfach nicht gemeldet.

 

Was für den Betriebsrat „viel Arbeit“ ist – ist für den Mitarbeiter allerdings ein hohes Maß an Schutz und Sicherheit.

 

In diesem Sinne machen wir mal wieder „Gute Arbeit !“ ...
eure IGBCE-Betriebsräte.


"Starke" Sicherheitsbeauftragte

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

Der Betriebsrat hat es geschafft, die Stellung der Sicherheitsbeauftragten bei CURRENTA erheblich zu stärken. 

Das war eine Aufgabe, die sich der Betriebsrat mit der CURRENTA im Rahmen des Sicherheitsprogrammes für dieses Jahr vorgenommen hat. 

Die/Der Sicherheitsbeauftragte, eine Aufgabe, die bei Currenta nicht immer klar geregelt war. Ein Amt, dem nicht immer die Zeit gegeben wurde, wo es nicht immer eine richtige Ernennung gab, Fortbildung nicht als nötig empfunden wurde und deshalb nicht vorgesehen war. 

Der Respekt ggü. den Kolleginnen und Kollegen Sicherheitsbeauftragten und ihrem Engagement für mehr Sicherheit, hielt sich in Grenzen. Und dieses sowohl bei den Kollegen als auch den Vorgesetzten. 

Deshalb hat der Betriebsrat keine Möglichkeit ausgelassen und intervenierte wo es nur ging. Ein klareres Bild der Aufgaben des Sicherheitsbeauftragten musste gestaltet werden.  

Es freut uns, dass dieses nun gelungen ist. In der neuen Form, die über das Intranet kommuniziert wurde, finden wir unsere Anregungen und Gestaltungsansätze wieder.  

Hiermit ist es uns hoffentlich gelungen, gemeinsam mit dem Arbeitgeber, eine Lösung zu finden den Kolleginnen und Kollegen, die diese Aufgaben übernommen haben, die notwendige Anerkennung zu verschaffen. 

Weiteres ist im Intranet der Currenta zu finden: 

http://currenta.cnb/aktuell/items/2016-07-05-sicherheitsbeauftragtestaerken.html 


Tarife / Chemie

Erhöhung in zwei Stufen :
3,0 und 2,3 Prozent

 

Nach einem zweitägigen Verhandlungsmarathon haben IG BCE und Chemie-Arbeitgeber am 23. Juni in Lahnstein den Tarifabschluss 2016 unter Dach und Fach gebracht. Die Entgelte der 550.000 Beschäftigten steigen um insgesamt 5,3 Prozent. Im ersten Schritt erfolgt eine Anhebung um 3,0 Prozent, nach 13 Monaten eine weitere Erhöhung um 2,3 Prozent. Außerdem haben die Chemie-Tarifparteien das Vertragswerk „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“ weiter entwickelt und ausgebaut.

IG BCE-Vorsitzender Michael Vassiliadis: „Mit diesem Abschluss sorgen wir wieder für eine gute und stabile Einkommensentwicklung. Die Beschäftigten haben teil am Erfolg der chemischen Industrie. Unsere hohe Tarifbindung in der Branche gewährleistet, dass die Entgelterhöhungen auch bei allen ankommen.“

IG-BCE-Verhandlungsführer Peter Hausmann: „Wir haben einen guten Kompromiss erzielt, das Ergebnis entspricht der Lage in der chemischen Industrie. Die Prozentzahlen können sich auch im Branchenvergleich sehen lassen. In der Ausbildung werden die Standards quantitativ gehalten und qualitativ weiter ausgebaut. Mit dem ‚Pre-Start‘-Programm erschließen wir Neuland.“

Der Abschluss im Einzelnen:

  • Die Entgelte und Ausbildungsvergütungen steigen um 3,0 Prozent, nach 13 Monaten erfolgt eine weitere Erhöhung um 2,3 Prozent.
  • Die Laufzeiten der Chemie-Verträge beginnen regional unterschiedlich. In den Tarifbezirken Nordrhein, Rheinland-Pfalz und Hessen erfolgt die Erhöhung zum 1. August; Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Westfalen folgen zum 1. September; Saarland und Nordost zum 1. Oktober. Die Gesamtlaufzeit beträgt 24 Monate.
  • Für Betriebe in wirtschaftlichen Schwierigkeiten gelten Sonderregelungen. Hier ist eine Verschiebung der Entgelterhöhungen jeweils um maximal zwei Monate möglich.
  • IG BCE und Chemie-Arbeitgeber haben das Vertragswerk „Zukunft durch Ausbildung und Berufseinstieg“ weiterentwickelt und ausgebaut. Die Tarifparteien wollen das erreichte hohe Ausbildungsniveau auch künftig beibehalten. Vor dem Hintergrund rückläufiger Schulabgängerzahlen und dem Trend zur akademischen Bildung sind zusätzliche Anstrengungen in der betrieblichen Ausbildung erforderlich. Gewerkschaftliches Ziel bleibt, dass für übernommene Ausgebildete die unbefristete Einstellung zum Normalfall wird.

Zur Analyse der Ausbildungs- und Übernahmesituation sind auf regionaler und Bundesebene paritätisch besetzte Runde Tische eingerichtet. IG BCE und Chemie-Arbeitgeber haben diese Gremien mit mehr Kompetenzen ausgestattet.

Unter dem Titel „Pre-Start“ legen Gewerkschaft und Chemie-Arbeitgeber ein neues Projekt zur Integration junger Menschen in die Arbeitswelt auf. Zielgruppe sind Jugendliche mit erheblichen sprachlichen oder schulischen Defiziten. Sie sollen in mehrmonatigen Kursen für eine Teilnahme an den bereits laufenden „Start“-Programmen vorbereitet werden. Hier werden junge Menschen gefördert, denen Voraussetzungen für eine Berufsausbildung fehlen. Konkret geht es um eine einjährige berufspraktische Vorbereitung.

Ansprechpartner:
Christian Hülsmeier, Tel. 0151 14 27 01 10
Michael Denecke, Tel. 0173 60 80 426


Datenverbrauch

Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

Warum erhaltet ihr diese Info ? 

Inzwischen hat sich gezeigt, dass der kalkulierte mobile Datenverbrauch unserer Smartphones bei Currenta und Tectrion die kalkulierten 300 Megabyte pro Monat pro Nutzer übersteigt. Bitte beachtet dringend im Umgang mit euren Geräten (Handys und Datenkarten) die folgenden Tipps, um das Mobilfunk-Datenkontingent zu schonen und mögliche Mehrkosten zu vermeiden.  

• Verbindet euer Smartphone beim Aufenthalt in CHEMPARK-Gebäuden mit dem WLAN „Multinet“. Generiert im Intranet (hier) eure Zugangsdaten. Die bebilderte Anleitung erläutert, wie es geht.

• Nutzt an öffentlichen Plätzen (Hotels, Bahnhöfe, Innenstädte, Restaurants) und in privaten Haushalten (falls diese über eine Flatrate verfügen) so häufig es geht WLAN.

• Verzichtet unterwegs auf datenhungrige Onlinedienste wie Videostreaming und App-Updates.

• Ladet die kostenlose App „Vodafone Usage Manager“ aus den App-Stores herunter, um damit euren persönlichen Datenverbrauch im Blick zu halten.

Weiter gibt es die Möglichkeit, an den Geräten das Datenvolumen zu beschränken. 

Eine Einzelprüfung von Geräten ist derzeit nicht vorgesehen. 

Möchtet Ihr mehr erfahren?  Lest  in LOGIN 02/2016 die Artikel „Bewusster Umgang mit mobilen Daten spart Kosten“ sowie „Die größten Datenräuber auf dem Smartphone“.  

Bei Rückfragen stehen die Kollegen des Betriebsrates zur Verfügung. 


Demo II


"Heiße" Tarifverhandlungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
geht nun in die heiße Phase mit dem Start der ersten regionalen Tarifverhandlung in Nordrhein.
Nachdem uns die Arbeitgeberseite bereits auf unsere Forderungsempfehlung ein klares „Nein“
entgegengebracht hat, sind wir nun alle gefordert ihnen zu zeigen, dass wir es durchaus ernst
meinen.
Die Arbeitgeber haben unser Empfehlung von November als „Wunschkonzert“ abgetan.
Nun wollen wir ihnen zeigen, dass es kein Wunschkonzert, sondern eine Symphonie ist.
Wir rufen euch dazu auf, am 26. Januar um 08:45 Uhr am Airporthotel Van der Valk (Am Hülserhof
57, 40472 Düsseldorf unsere Symphonie zu unterstützen.
Wir werden die einzelnen Arbeitgeber beim Eintreffen durch ein Spalier von unseren Leuten laufen/
fahren lassen. Dazu wird ein Musiker unsere Forderung musikalisch wiedergeben.
Ebenso ist es erwünscht, dass jeder noch ein Musikinstrument mitbringt. Unabhängig davon, ob man
dies bespielen kann.
Die Aktion endet um 10:00 Uhr mit Beginn der Vorbesprechungen.
Für ausreichend wärmende Verpflegung ist gesorgt.
Um unsere ganze Stärke zu zeigen, müssen wir dort in großem Umfang vertreten sein.
Also, seid auch ihr dabei, um eurer Forderung nach einer spürbaren Entgelterhöhung Ausdruck